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Auf die Spitze getrieben: Das kontroverse Thema Windkraft erregte einmal mehr die Gemüter im Schömberger Gemeinderat. Symbolbild: Jens Büttner/dpa, Archiv
Auf die Spitze getrieben: Das kontroverse Thema Windkraft erregte einmal mehr die Gemüter im Schömberger Gemeinderat. Symbolbild: Jens Büttner/dpa, Archiv
27.01.2016

Windkraftstreit: Im Schömberger Gemeinderat kracht es zwischen SPD und CDU

Auslöser waren Fragen der Windkraft-Befürworter zum geplatzten Flächenpool-Vertrag. Wie berichtet, hat sich der Forst aus dem Schömberger Flächenpool verabschiedet, da die Gemeinde noch keinen Vertrag mit einem Projektierer abschließen möchte. Zunächst sollen neue Einwände geprüft werden.

Die Untersuchung wird bis Februar dauern. Norman Plomp (SPD) verwies darauf, dass seine Fraktion auf die Gefahr hingewiesen habe, dass der Landes-Forst die Zusammenarbeit aufkündigt. „Das ist nun eingetreten“, meinte er. Bei der entscheidenden Sitzung habe der Vertreter der Gemeinde keine gute Figur gemacht, fügte er kritisch hinzu.

Diese Anschuldigung wies CDU-Fraktionschef Joachim Zillinger entschieden zurück: Er hatte in der Sitzung den erkrankten Bürgermeister vertreten. Er habe den Forst außerdem auf die Kritik von Neuenbürgs Bürgermeister Horst Martin hingewiesen, sei dort aber auf taube Ohren gestoßen.