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Der Winter naht mit Schnee und Frost © dpa
22.11.2010

Wintereinbruch in der Region: Schnee in Höhenlagen

SCHELLBRONN. Der Winter hält Einzug in Deutschland und der Region. Wer zum Beispiel am Montagmorgen in Schellbronn aus dem Fenster sah, konnte sein weißes Wunder erleben. Frost und Schnee bis ins Flachland erwarten die Wetterkundler bis Mitte der Woche. Auf den Straßen kann es spätestens am Mittwoch glatt werden. Am Montag bestimmt aber im Süden und Osten Deutschlands zunächst vor allem Regen das Bild, nur im Bergland fällt bereits Schnee, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag mitteilte.

Bildergalerie: Weiße Schnee-Pracht in Schellbronn

Besonders auf der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald müsse mit länger andauernden Schneefällen gerechnet werden, erläuterte der Wetterdienst Meteomedia. Im Tagesverlauf breitet sich der Regen bis in den Nordwesten aus, lediglich zur Nordseeküste und zur dänischen Grenze hin bleibt es trocken. Die Temperaturen sollen am Montag bei zwei bis sieben Grad liegen. In der Nacht zum Dienstag ist es bedeckt und besonders in der Mitte Deutschlands regnet es länger. Auch am Tag fällt verbreitet Regen, wobei die Schneefallgrenze bis zum Abend auf 500 bis 300 Meter sinkt. Ganz im Norden kann es im Tiefland auch schon schneien. In den Mittelgebirgen sind bis zu zehn Zentimeter Neuschnee möglich. Mit zwei bis sechs Grad wird es kaum kälter als am Montag. Schnee und Schneeregen steht in der Nacht zum Mittwoch auf dem Programm. «Es muss häufig mit glatten Straßen, in den Bergen teilweise mit winterlichen Straßenverhältnissen gerechnet werden», sagte Meteorologe Bernd Zeuschner vom DWD laut Mitteilung. Am Tag bringen dichte Wolken teilweise noch etwas Schnee, im Westen und Südwesten eher Regen. Mit einem bis fünf Grad wird es kälter.

Und auch in der zweiten Wochenhälfte sind weiter Schneefälle möglich. «Wo es möglicherweise für eine Schneedecke auch im Flachland reichen wird, ist derzeit noch nicht sicher vorauszusagen. Es ist nun aber höchste Zeit, das Auto winterfest zu machen», sagte Fabian Ruhnau vom Wetterdienst Meteomedia am Sonntag.