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Schneeschippen in Salmbach. © Seibel
Wintereinbruch in der Region durch Tief "Emma". © dpa
15.01.2016

Wintereinbruch in der Region: Tief "Emma" sorgt für Schnee und Blechschäden

Die höheren Berge sind bereits seit Dienstag mit einer dicken Schneeschicht bedeckt - am frühen Freitagmorgen sind Schnee, Eis und Glätte auch in den Straßen des Enzkreises und Pforzheim angekommen.

Bildergalerie: Schneefall und Verwehungen behindern Verkehr in der Region

Der Wintereinbruch war für den ganzen Südwesten laut des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bereits für Donnerstag angekündigt. Im morgendlichen Berufsverkehr war vielerorts der Winterdienst im Einsatz, Autofahrer müssen teilweise mit glatten Straßen rechnen. Insgesamt 16 witterungsbedingte Verkehrsunfälle registrierte das Polizeipräsidium Karlsruhe am Freitagmorgen zwischen 6.20 und kurz nach 10 Uhr. Bis auf einen Unfall mit einem Leichtverletzten gingen die Karambolagen gingen durchweg mit Blechschäden ab. 

Bildergalerie: Schnee und Eis in Pforzheim und dem Enzkreis

Nach einem Überschlag mit seinem Wagen gegen 7.10 Uhr auf der Kreisstraße 4541 zwischen dem Kreisverkehr an der Landesstraße 565 und Neuenbürg klagte ein allein beteiligter Fahrer über Übelkeit. Der 19 Jahre alte Mann wurde zur weiteren Abklärung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Sein Wagen, an dem ein Totalschaden in Höhe von rund 5.000 Euro entstand, wurde abgeschleppt.

Besonders betroffen waren die Bereiche Calw und Nagold. Zu den durchweg kleineren Unfällen, meist  Abkommen von der Fahrbahn und Rutscher auf parkende oder entgegenkommende Fahrzeuge, rückte die Polizei nach Höfen, Bad Liebenzell, Straubenhardt, Calw, Wildberg und Bad Wildbad aus. Weitere solche Unfälle ereigneten sich in Karlsbad, Haiterbach-Oberschwandorf, Simmersfeld, Ostelsheim sowie in den Nagolder Stadtteilen Iselshausen und Vollmaringen.

Zudem blieben auf der Bundesstraße 296 zwischen Oberreichenbach und Calmbach sowie auf der Kreisstraße 3555 bei Pfaffenrot mehrere Lkw hängen. Nicht zuletzt dank der teilweise seit 4 Uhr im Einsatz befindlichen Streudienste entspannte sich die Lage ab 10 Uhr zusehends.