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26. August, Flughafen Kabul: Dieses Foto hat ein Informant des Patenschaftsnetzwerks am Ort des Anschlags zwei Stunden zuvor aufgenommen.  Foto: PAO, 2021 

"Wir trauen den Taliban nicht": Afghanistan-Experte erklärt, wie schwierig es ist, ehemalige Helfer der Bundeswehr außer Landes zu bringen

Bad Liebenzell/Nordschwarzwald. Sie haben für die Bundeswehr oder deutsche Behörden während des Afghanistankriegs gearbeitet und fürchten nun um ihr Leben: Von den 8800 ehemaligen afghanischen Ortskräften und ihren Angehörigen sind bis dato insgesamt 2300 in Deutschland. Das sind gerade mal 26 Prozent. Alle anderen sitzen fest in dem Land, das jetzt wieder in der Hand der islamistischen Taliban ist. Seit dem Ende des dramatischen Evakuierungseinsatzes Ende August ist es still geworden in der deutschen Politik, was das Thema Afghanistan betrifft. Das "Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte e.V." arbeitet ehrenamtlich weiter daran, die Menschen außer Landes zu bringen. Lucas Wehner, Regionalbeauftragter für den Schwarzwald, erzählt im PZ-Interview, wie schwierig diese Arbeit und wie alleine der Verein mit ihr ist.

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