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Partner aus Politik, Verbänden und Initiativen: Zusammen wollen sie die Gesundheitsversorgung verbessern. Landrat Karl Röckinger (rechts) stellt im Großen Saal im Landratsamt die Ziele der Konferenz vor.  Foto: Seibel 

„Wir wollen die gesündeste Region in Deutschland werden“

Landrat Karl Röckinger setzt sich ein großes Ziel für die Gesundheitsversorgung im Enzkreis und in der Stadt Pforzheim. Bei der Gewinnung von Hausärzten geht die Region schon mal ganz neue Wege.

Die Versorgung mit Hausärzten wird vor allem in ländlichen Gebieten immer schwieriger. Ärzte, die in den Ruhestand gehen, finden oft keinen Nachfolger für ihre Praxis – zum Beispiel in Öschelbronn vor etwas mehr als einem Jahr das Ärzte-Ehepaar Emich. 2014 griff die Gesundheitskonferenz des Enzkreises und der Stadt Pforzheim solche Probleme in der medizinischen Versorgung auf. Bei der vierten Tagung zogen die Fachleute nun im Landratsamt Bilanz und stellten außerdem weitere wichtige Projekte vor.

Ein Viertel der Hausärzte sei über 60 Jahre alte, sagte Internist Dr. Till Neugebauer aus Maulbronn. Offen ist jedoch, ob der Medizinernachwuchs die Stellen übernimmt. Neugebauer, SPD-Kreisrat und bei der Konferenz Sprecher des Arbeitskreises für ärztliche Versorgung, ist aber Optimist: „Alle ziehen an einem Strang, Ärzte in die Region zu locken.“ In der Gruppe engagieren sich seit zwei Jahren Vertreter der Ärzteschaft, der Krankenkassen, der Politik, der stationären Pflege und der Verwaltungen.

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