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Das WiN-I-Räumkommando hat den Eberhardspfad am Schlossberg freigemacht. Von rechts vorne: Stephan Irgenfried, Niels Fischer und Jochen Schmid. Daneben die Asylbewerber Mahmud (von links), Mesud und Reza. Foto: Hepfer
Das WiN-I-Räumkommando hat den Eberhardspfad am Schlossberg freigemacht. Von rechts vorne: Stephan Irgenfried, Niels Fischer und Jochen Schmid. Daneben die Asylbewerber Mahmud (von links), Mesud und Reza. Foto: Hepfer
04.08.2015

Wir-in-Neuenbürg-Initiative räumt auch oberen Teil des Eberhardspfades – Asylbewerber packen mit an

Neuenbürg. Im Neuenbürger Volksmund heißt er nicht umsonst „Knochenbrecherweg“, weil einem die Steigung von bis zu 80 Grad ganz schön in die Oberschenkel geht. Nichtsdestotrotz hat der Eberhardspfad, der von der Marktstraße, am alten Friedhof vorbei, in schwindelnde Höhen bis zum Schloss führt, historische Bedeutung für die Stadt im Enztal.

Um die schönen, idyllischen Fleckchen Neuenbürgs in Handarbeit wieder aufzupolieren, dafür ist die Wir-in-Neuenbürg-Initiative, kurz WiN-I, angetreten. Im vergangenen Jahr machten die freiwilligen Helfer schon den von allerlei Gestrüpp völlig überwucherten unteren Teil des Eberhards-pfads zugänglich und schafften es damit sogar bis ins SWR-Fernsehen. Nun war der obere Teil an der Reihe, der mit Schneidwerkzeug, Hacken und Schaufeln vollständig geräumt wurde. „Ich habe vorher mal versucht, dort hochzukommen. Das war kaum machbar und ein kleines alpines Abenteuer“, erzählt Niels Fischer, einer der drei WiN-I-Vorsitzenden, von seiner „Erstbesteigung“.

Leicht zu erklimmen ist der an manchen Stellen äußerst steile Eberhardspfad zwar nach wie vor nicht. „Für Leute, die sich hochtrauen, ist der Pfad aber jetzt freigelegt“, betont Stephan Irgenfried, ebenfalls Vorsitzender beim Bürgerverein. Nahezu fünf Stunden haben rund 20 Helferinnen und Helfer zum Teil mit ihren Kindern am Pfad geschuftet. Darunter waren auch einige Asylbewerber, die über das „Netzwerk Asyl“ in Neuenbürg beim „Wegputz“ landeten.

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