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Wie geht es mit dem alten Schul- und Rathaus in Hamberg weiter?
Wie geht es mit dem alten Schul- und Rathaus in Hamberg weiter?
20.12.2015

Wohin mit dem Kindergarten in Hamberg?

Wie soll es mit dem Kindergarten in Hamberg und den im Gebäude des ehemaligen Schul- und Rathauses untergebrachten Wohnungen künftig weitergehen? Mit dieser Frage hat sich jetzt der Neuhausener Gemeinderat beschäftigt. Zur Diskussion stehen die Sanierung des Gebäudes, aber auch ein Neubau des Kindergartens und der Verkauf des bisherigen Anwesens. Kostenaufstellungen des Planers sollen dem Rat nun Entscheidungshilfen geben.

„Der Kindergarten in Hamberg wird nicht infrage gestellt“, betonte Martin Volz (Freie Wählervereinigung) und hatte künftige Neubaugebiete in Hamberg im Blick. Volz rechnet damit, dass in den nächsten Jahren etwa 250 Menschen in den Neuhausener Ortsteil ziehen werden. Mit statistisch 1,5 Kindern pro Paar gerechnet, geht Volz von 80 bis 110 weiteren Kindern in den kommenden Jahren aus, deshalb ist ein kommunaler Kindergarten auch künftig in Hamberg für die Gemeinderäte weitgehend unstrittig. Ob es allerdings lohnenswert ist, noch Geld in das sanierungsbedürftige Haus zu stecken, daran haben einige Räte Zweifel. „Das ganze Haus ist für den Kindergarten zu groß, die Räume sind renovierungsbedürftig, aber es gibt einen schönen Garten“, fasste Petra Leicht (SPD) zusammen.

Ein zweigruppiger Neubau- Kindergarten ist ebenso in der Diskussion wie der Verkauf des Objekts, das der Planer in einer E-Mail an Bürgermeister Oliver Korz aufgrund der derzeitigen Hochkonjunktur, der Denkmalschutzbeschreibung, der ruhigen Lage und des großen Gartens für Investoren als sehr interessant einschätzt, beispielsweise für Miet- und Eigentumswohnungen.

Zunächst nimmt die Gemeinde aber etwa 7000 Euro in die Hand, um von einem Planer Kostenschätzungen für einen Neubau und für die Sanierung zu bekommen. Ebenso sollen die Bürger mit ihren Ideen für das alte Schul- und Rathaus ins Boot geholt werden.