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Als Gesangsduo begeisterten Udo Britsch (Mitte) und Rainer Lapeta (rechts) bei der Polka „Böhmische Liebe“. Unterstützt wurden sie vom Musikverein Schömberg unter Leitung von Uwe Forstner. Foto: Jürgen Keller
Als Gesangsduo begeisterten Udo Britsch (Mitte) und Rainer Lapeta (rechts) bei der Polka „Böhmische Liebe“. Unterstützt wurden sie vom Musikverein Schömberg unter Leitung von Uwe Forstner. Foto: Jürgen Keller
23.04.2018

Wünsch dir was! Musikverein Schömberg spielt Lieblingshits der Besucher

Schömberg-Langenbrand. Der große Applaus und die Zugabeforderungen des begeisterten Publikums im gut besuchten Bürgersaal in Langenbrand sprechen für das Konzert des Musikvereins Schömberg (MVS), das unter der musikalischen Leitung von Uwe Forstner zu einem kurzweiligen Unterhaltungsabend wurde.

Der MVS hat bei der musikalischen Hitparade, deren Melodienreigen vorab in einer Abstimmung ausgewählt wurde, zu 100 Prozent sein Wahlversprechen eingehalten. „Hackerangriffe“ zur Beeinflussung der Wahl seien den MVS-Verantwortlichen nicht aufgefallen, bemerkte Rainer Lapeta, der in charmanter Weise durch das Hitparaden-Programm führte.

Die Orchester-Musiker waren nach Aussage des musikalischen Leiters beim „Phantom der Oper“ und auch beim langen Operettenmedley von „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“ nicht nur durch die vielen Übergänge und Tempowechsel gefordert gewesen, sondern auch durch die Abstimmung, die eine kurze Vorbereitungszeit mit intensiven Proben nach sich zog. Ihre ganze Bandbreite vom klassischen Marsch mit „Die Sonne geht auf“ und der „Anna Polka“ über den Walzer „The second waltz“ bis hin zur Rockmusik mit „Queen in concert“ stellten die MVS-Musiker unter Beweis.

Das tiefe Blech harmonierte mit der Querflöte. Die fetzige Eröffnung des Konzerts war aber mit „La Bamba“, „Soul Man“ und Craszy in Love“ den zwölf Jungmusikern des Jugendorchesters unter der Leitung von Frank Langguth vorbehalten.

Nicht mehr zu halten war das Publikum bereits bei den ersten Takten des Stammorchesters, wo die Musiker rhythmische Unterstützung von den Besuchern zu dem Marsch-Klassiker „Alte Kameraden“ erhielten, das bei der Hitparade mit 106 Stimmen mit Abstand auch der Publikumsliebling war.

Eine Zugabeforderung gab es auch spontan für die „Erinnerungen an Zirkus Renz“ mit dem Xylophon-Galopp-Solo von Joseph Lapeta. Dass beim MVS Talente im Verborgenen schlummern, stellte Rainer Lapeta nicht nur mit seinem Löffeleinsatz bei der Löffelpolka unter Beweis, sondern gesanglich auch beim Walzer „Rauschende Birken“ von Ernst Mosch im Duo mit Klaus Dettinger sowie bei der Polka „Böhmische Liebe“ mit Udo Britsch.

Den Zugabeforderungen des Publikums sind die Orchestermusiker zum Ausklang des Hitparaden-Konzerts gleich mehrfach nachgekommen.