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Trotz Verbots durch die Baustelle – der überörtliche Schwerlastverkehr ignorierte die Sperrung von Wurmbergs Ortsmitte, die mit und ohne Baustelle viel Verkehr aushalten muss. Foto: Fux
Trotz Verbots durch die Baustelle – der überörtliche Schwerlastverkehr ignorierte die Sperrung von Wurmbergs Ortsmitte, die mit und ohne Baustelle viel Verkehr aushalten muss. Foto: Fux
07.09.2015

Wurmberg: Belastung durch Lastwagen bleibt

Wurmbergs Ortsmitte hat verkehrstechnisch viele neuralgische Punkte, die Bürgermeister Jörg-Michael Teply gestern Regierungspräsidentin Nicolette Kressl bei ihrem Gemeindebesuch vor Augen führte. Anwohner leiden unter Auto- und Schwerlastverkehr und wünschen sich seit Jahren eine Umgehungsstraße. Denn freie Fahrt gibt es nur selten. Insbesondere wenn es auf der Autobahn kracht, fließt noch mehr Verkehr durch die Heckengäugemeinde. Im Ernstfall führen drei Bedarfsumleitungen durch Wurmberg.

Bis Samstag machte den Wurmbergern in der Ortsmitte zusätzlich noch eine Baustelle im Kurvenbereich bei der Bäckerei zu schaffen. Denn die bereits verkehrsbedingt stark belastete Ortsdurchfahrt wurde im Kreuzungsbereich Pforzheimer Straße/Wimsheimer Straße – im Kurvenbereich vor der Bäckerei – saniert und so mehrere Tage für den überörtlichen Schwerlastverkehr gesperrt. Etliche Brummifahrer brausten dennoch durch. Aufgrund von Sanierungsarbeiten am Belag und der Enge war die Durchfahrt für Lastwagen durch Wurmbergs Ortsmitte eigentlich tabu. Doch an das Durchfahrtverbot für überörtliche Lastwagen hielten sich in der Sanierungsphase längst nicht alle Fahrer, wie Anwohner immer wieder bestätigten.

Die Sanierung der Straßenschäden erfolgte in zwei Bauabschnitten. Im ersten Bauabschnitt wurde zunächst der in der Kurve innenliegende Fahrbahnbereich saniert und im zweiten Bauabschnitt der äußere. Dennoch ist das Verkehrsproblem in Wurmberg längst nicht gelöst. Kurzfristige Lösungen könnten Tempo 30 und ein Kreisverkehr sein.