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Auch die Turn- und Festhalle in Wurmberg und der Bereich ums Rathaus profitieren von der Innenentwicklung. Foto: Fux, Achriv
Auch die Turn- und Festhalle in Wurmberg und der Bereich ums Rathaus profitieren von der Innenentwicklung. Foto: Fux, Achriv
17.04.2018

Wurmberg nimmt städtebauliche Erneuerung in den Blick

Wurmberg. Wurmbergs Bürgermeister Jörg-Michael Teply hat zusammen mit dem Gemeinderat die Weichen für die weitere Entwicklung von Wurmberg und Neubärental gestellt.

Für den Ortsteil Wurmberg hofft die Gemeinde auf Aufnahme in Förderprogramme von Bund und Land zur städtebaulichen Erneuerung. Dann könnte die Kommune auch Aufgabenstellungen wie die Turn- und Festhalle und das Rathaus angehen oder auch die Bebauung entlang der Pforzheimer Straße gefördert werden.

In Wurmberg zählt zur Innenentwicklung ebenso der Bereich zwischen Betreutem Wohnen und Schmiedestraße (siehe Kasten) und die Erweiterung und der Abriss des alten Feuerwehrhauses in der Uhlandstraße sowie der weitere Ausbau der Klosterwaldstraße. Durch geförderte städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen in Wurmberg und Neubärental sollen quartiersbezogene Aufwertungen ermöglicht und bestehende Gebäudesubstanz energetisch saniert werden.

„Bislang wurden einzelne Aufgabenstellungen jeweils getrennt von einander betrachtet – wenngleich bei den Überlegungen des Gemeinderats im Hinblick auf die Zukunft des alten Feuerwehrhauses in Wurmberg mögliche Synergien mit Rathaus und Schulgebäude beim Stichwort Barrierefreiheit schon länger eine wichtige Rolle einnehmen“, so Teply. Die Verwaltung schlug vor, möglichst viele der Maßnahmen in Wurmberg zusammenzufassen und die Aufnahme in eines der Förderprogramme für städtebauliche Erneuerung anzustreben. Gefördert werden können sowohl öffentliche als auch private Maßnahmen. Bei einer Aufnahme in das Landessanierungsprogramm kommen 60 Prozent der Fördermittel vom Land und 40 Prozent von der Gemeinde.

Für den Ortsteil Neubärental hofft die Gemeinde auf Fördergelder aus dem Topf „Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum“. Dann könnten Einzelmaßnahmen, darunter Gebäudesanierungen oder Umnutzungen im Ortskern, aber auch der Aufbau und Erhalt von gemeinschaftlichen Aktivitäten, wie ein Dorfgemeinschaftshaus entstehen und gefördert werden.

Für die Vorbereitung der Antragstellung soll ein Maßnahmenträger beauftragt werden. Ein entsprechender Förderantrag der Gemeinde ist jeweils bis zum 31. Oktober eines Jahres einzureichen.