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20.12.2015

Wurmberg will Stelle zur Koordination der Flüchtlingsarbeit schaffen

Wurmbergs Bürgermeister Jörg-Michael Teply hat dem Gemeinderat den neuesten Stand zur Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen in der Gemeinde mitgeteilt. Demnach haben zwei Familien und zwei Einzelpersonen das vom Enzkreis angemietete Anwesen in der Gollmerstraße bezogen. Sie gehören zu den Kontingentflüchtlingen. Hinzu kommt ein Paar mit Baby als reguläre Asylbewerber. Alle 16 Personen stammen wohl aus Eritrea.

Teply lobte die Ehrenamtlichen, die sich von Anfang an eingebracht haben. „Es ist super angelaufen“, stellte der Bürgermeister hierzu fest. In der Gemeinde ist außerdem eine Wohncontaineranlage in der Nähe des Bauhofes aufgestellt worden. Diese wird aber erst nach dem Jahreswechsel für den Bezug fertiggestellt.

Teply erklärte außerdem, dass der Enzkreis die Schaffung von Koordinationsstellen oder Flüchtlingsbeauftragten in den Gemeinden mit Zuschüssen unterstützt, um die Arbeit der Ehrenamtlichen innerhalb der Gemeinde und mit den zuständigen Stellen zu optimieren. Wurmberg könnte für diese neue Stelle mit monatlich 500 Euro rechnen, zunächst befristet auf zwei Jahre. „Ich plädiere dafür, dass wir das in Anspruch nehmen“, erklärte der Bürgermeister. Im Idealfall könnte der Posten ab Februar besetzt werden, beispielsweise im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung oder durch eine befristet angestellte Teilzeitkraft.

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