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15.10.2017

Zahlreiche Verstöße bei groß angelegter Buskontrolle aufgedeckt

Fahren ohne eingelegte Fahrerkarte, Nicht-Einhalten der Lenk- und Ruhezeiten, missbräuchliche Benutzung einer fremden Fahrerkarte – das sind nur einige der Verstöße, welche die Polizei gestern bei ihrer großangelegten Kontrolle der Bundes-, Landes- und Verkehrspolizei sowie des Zolls festgestellt hat.

Die Bilanz: Von 18 Bussen gab es bei 15 Beanstandungen. „Das ist eine erschreckende Zahl“, sagte Einsatzleiter Rüdiger Heiler nach Ende der Aktion. Unter seiner Federführung kontrollierten 67 Einsatzkräfte rund um die A5 und A8 Busse aus dem In- und Ausland.

Vier Busse durften ihre Fahrt nicht mehr fortsetzen, drei davon aufgrund teils erheblicher technischer Mängel. Eigentlich hatte man 30 Busse kontrollieren wollen, daraus wurde aufgrund der vielen Beanstandungen nichts.

Die Busse wurden im Rahmen der Aktion gezielt von Polizisten auf Motorrädern zur Autobahnmeisterei nach Karlsruhe gebracht. Während die Bundespolizei die Personalien der Passagiere überprüfte, schaute sich der Zoll das Gepäck genauer an – mit Hilfe eines Röntgengeräts. Darüber hinaus schnüffelten Drogenspürhunde nach Rauschgift.

Immerhin: Gefunden wurden hierbei lediglich nicht versteuerte Zigaretten. Insgesamt kamen laut Heiler 13 000 Euro zusammen, die aufgrund von Ordnungswidrigkeiten im Vorfeld des Bußgeldbescheids entrichtet wurden. Die Kontrolle fand im Rahmen einer länderübergreifenden Sicherheitskooperation statt, die Beamte aus Baden-Württemberg wurden von Kollegen aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern unterstützt. Eine solch aufwendige Aktion findet im Südwesten ein Mal im Jahr statt. Daneben gibt es zahlreiche kleinere Kontrollen. tik/tel

Groß angelegte Buskontrolle auf der A5 und A8