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Zahlreiche Winterunfalle - Frontalcrash von Rettungswagen und Auto

Karlsruhe/Pforzheim/Calw. Es ist Winter, es liegt Schnee, es ist glatt auf den Straßen, aber einige Autofahrer scheinen sich nicht so schnell an diese Wetterbedingungen anpassen zu können. Wie der Frontalcrash mit einem Rettungswagen bei Ettlingen belegt, bei dem zwei Autos in Brand gerieten. Im Zeitraum von Freitag, 12 Uhr, bis Samstag, 3 Uhr, ereigneten sich auf den Straßen des Polizeipräsidiums Karlsruhe insgesamt 41 witterungsbedingte Unfälle.

Alle diese Unfälle waren durch witterungsbedingte Verkehrseinflüsse wie Schneefall in höheren Lagen und überfrierende Nässe bedingt. Hierbei zogen sich sechs Personen leichte Verletzungen zu. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 235.000 Euro. Ein Schwerpunkt des Unfallgeschehens lag in den Höhenlagen des Nordschwarzwaldes im Bereich Calw und Nagold mit 17 Unfällen, bei denen zwei Personen leicht verletzt wurden. Im Stadtgebiet Karlsruhe ereigneten sich 13 Unfälle, die alle jedoch keine Verletzten forderten.

Einen besonderen Verlauf nahm ein Verkehrsunfall auf der Schöllbronner Straße, der L613 bei Ettlingen. Hier kollidierte auf Grund von Glättebildung ein Auto mit einem Rettungswagen frontal im Begegnungsverkehr. Beide Fahrzeuge gerieten durch den Crash in Brand. Bei diesem Unfall wurden vier Personen leicht verletzt. Der Schaden wird auf rund 70.000 Euro geschätzt. Im Rettungswagen befand sich kein Patient.

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