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Doppelter großer Knall zum Abschluss: Die Touristik und Kur Bad Wildbad hatte das große Abschlussfeuerwerk wegen des nahenden Gewitters vorgezogen – und tatsächlich öffnete der Himmel nach der letzten Rakete seine Schleusen so richtig. Fotos: Meyer
Doppelter großer Knall zum Abschluss: Die Touristik und Kur Bad Wildbad hatte das große Abschlussfeuerwerk wegen des nahenden Gewitters vorgezogen – und tatsächlich öffnete der Himmel nach der letzten Rakete seine Schleusen so richtig. Fotos: Meyer
Der Andrang im Kurpark war noch größer als im Vorjahr.
Der Andrang im Kurpark war noch größer als im Vorjahr.
Wie eine Zauberwelt leuchteten die Enzanlagen – die Helfer hatten bunte Lichter selbst mitten im Fluss platziert. Fotos: Meyer
Wie eine Zauberwelt leuchteten die Enzanlagen – die Helfer hatten bunte Lichter selbst mitten im Fluss platziert. Fotos: Meyer
Über die PZ informierten sich Besucher wie Manfred, Lisa und Beate Wankmüller (ab 3. von links) bei den Redakteurinnen Carolin Kraus (links) und Nicole Biesinger.
Über die PZ informierten sich Besucher wie Manfred, Lisa und Beate Wankmüller (ab 3. von links) bei den Redakteurinnen Carolin Kraus (links) und Nicole Biesinger.
07.07.2019

Zauberhaftes Lichtermeer in Bad Wildbad – Heftiger Gewitterregen zum Schluss

Bad Wildbad. Grandiose Kulisse im Herzstück Bad Wildbads – der Kurpark verwandelte sich im Zuge der Enzanlagenbeleuchtung zu einer schimmernden Zauberlandschaft. Die atemberaubende Feierstimmung wurde jedoch schon weit vor Mitternacht durch ein heftiges Unwetter getrübt.

Bei zunächst noch trockener Witterung wurde aber schnell klar: Die Zahl der Interessierten ist größer denn je und übersteigt bei Weitem die 4000 Besucher aus dem Vorjahr. „Das ist herausragend, eine tolle Resonanz“, so Bürgermeister Klaus Mack. Ohnehin sei die leuchtende Tradition eine Besonderheit, die sogar auf die Kaiserzeit zurückgehe.“

Jedes Jahr platzieren über 100 freiwillige Helfer mühevoll die etwa 25.000 Lichter im Kurpark. Becher für Becher wird aufgestellt, Lampions über Wege und Brücken gehängt. Das Ergebnis war phänomenal: Ein fantastisches Farbenspiel aus roten, gelben und grünen Tönen zog die Gäste in den Bann. Beim Spaziergang durch die stimmungsvolle Illumination begegneten sie neben bekannten Sagenfiguren wie Graf Eberhard auch Charakteren aus Märchen in Lebensgröße. Ein besonderes Flair schufen großflächige Kunstwerke wie die Aida oder riesige Palmen und Kamele vor der englischen Kirche. Für das gewisse Romantikgefühl sorgten die rund 1000 Lampions, die Brücken und Spazierwege schmückten. „Es ist die Kombination von Natur, Licht und Wasser, die die gigantische Stimmung erzeugt und uns wieder mal zeigt, wie schön unser Kurpark ist“, so Ursula Jahn-Zöhrens, zweite Bürgermeisterstellvertreterin.

„Wir sind gefühlt schon immer dabei“, so Martin Koch, Leiter der Stadtkapelle Bad Wildbad, der die Präsenz des Musikvereins bei der Enzanlagenbeleuchtung auf weit über 50 Jahre schätzt. Die Musiker beeindruckten die Besucher am Steubenbrunnen. Am Trinkhallenplatz rockte die Band „Luxusdisco“ mit Frontfrau Birgit Kraft, Simon Rusch, Thorsten Kampa, Mario Minardi und Martin Weiser. Für die Bewirtung sorgten Vereine wie die Eisenbahnfreunde-Enztal, die Leichtathletik- und die Turnabteilung des TSV Wildbad, der Familientreff, die Skizunft Wildbad, der FV Wildbad, die Pusteblume und der Freundeskreis Cogolin-Bad Wildbad.

Noch vor dem um 22.45 Uhr geplanten spektakulären Feuerwerk waren erste Regentropfen zu spüren, die sich in kurzer Zeit zu einem regelrechten „Schwarzwald- Monsun“ entwickelten. Das Feuerwerk wurde vorgezogen. Mit der letzten Rakete nahm auch das Fest bereits ein Ende. Der Starkregen sorgte dafür, dass alle mühevoll angezündeten Lichter aus waren.