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Kleiner Blutsauger auf Nahrungssuche: Eine Zecke kann mit ihrem Biss gefährliche Krankheiten wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis auf den Mensch übertragen. Die Tiere infizieren sich häufig selbst über ihren Wirt, beispielsweise Kaninchen oder andere Wildtiere, und geben den Virus auch an ihre Nachkommen weiter. Foto: dpa
Kleiner Blutsauger auf Nahrungssuche: Eine Zecke kann mit ihrem Biss gefährliche Krankheiten wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis auf den Mensch übertragen. Die Tiere infizieren sich häufig selbst über ihren Wirt, beispielsweise Kaninchen oder andere Wildtiere, und geben den Virus auch an ihre Nachkommen weiter. Foto: dpa
10.10.2017

Zeckenrisiko bleibt auch in der Region groß

Enzkreis. Dass mit dem Ende des Sommers die Saison für Zecken aufhört, das war einmal. Die Blutsauger sind bei Temperaturen über sieben Grad auf Nahrungssuche, auch fühlen sie sich bei hoher Luftfeuchte wohl.

„So kann es in einem milden Winter vorkommen, von einer Zecke gebissen zu werden“, sagt Arnd Goppelsröder vom Gesundheitsamt des Enzkreises. Wie gefährlich so ein Biss ist, weiß er auch: Zecken können die Viren der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Sie können eine Entzündung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems auslösen und mitunter schwere Langzeitfolgen nach sich ziehen.

Bundesweit registriert das Robert-Koch-Institut für das laufende Jahr 249 FSME-Fälle, den dritthöchsten Wert seit 2001. In Pforzheim und der Region sind dem Gesundheitsamt sechs Fälle bekannt. Vergangenes Jahr waren es vier Betroffene, das Jahr davor nur zwei. Klingt zunächst nicht allzu viel, zeigt aber, dass die Region ein Gebiet mit hoher Gefährdung ist – auch in Privatgärten innerorts, nicht nur in Wald und Flur, betont Goppelsröder: „Wir gehen zudem von einer gewissen Dunkelziffer aus, die uns nicht bekannt ist, da beispielsweise nicht alle Symptome aufgetreten oder rasch wieder abgeklungen sind.“

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Pforzheimer Mädchen
14.10.2017
Zeckenrisiko bleibt auch in der Region groß

Aus eigener Erfahrung kann ich jedem nur raten sich impfen zu lassen. Ein winziger Biss vor über vier Wochen brachte mir 6 Wochen schwere Antibiotika und immer noch eine ca 10 cm große entzündete Stelle am Oberschenkel ein. Darum impfen. Es kann jeden treffen. mehr...

Anais
14.10.2017
Zeckenrisiko bleibt auch in der Region groß

[QUOTE=Pforzheimer Mädchen;287808]Aus eigener Erfahrung kann ich jedem nur raten sich impfen zu lassen. Ein winziger Biss vor über vier Wochen brachte mir 6 Wochen schwere Antibiotika und immer noch eine ca 10 cm große entzündete Stelle am Oberschenkel ein. Darum impfen. Es kann jeden treffen.[/QUOTE] Was Sie meinen, ist die Impfung gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Gegen Zeckenbiß-Borreliose gibt es leider keine Impfung. Da hilft nur Vorsicht - und eben Antibiotika. mehr...

Pforzheimer Mädchen
14.10.2017
Zeckenrisiko bleibt auch in der Region groß

Danke User Anais. Das ist mir bekannt.:cool: Bei Hunden ist es übrigens genau andersrum. Die Verdachts-Diagnose lautet bei mir [COLOR=#A09FA0][FONT=Open Sans]Lyme-Arthritis[/FONT][/COLOR] mehr...

Anais
14.10.2017
Zeckenrisiko bleibt auch in der Region groß

[QUOTE=Pforzheimer Mädchen;287843]Danke User Anais. Das ist mir bekannt.:cool: Bei Hunden ist es übrigens genau andersrum. Die Verdachts-Diagnose lautet bei mir [COLOR=#A09FA0][FONT=Open Sans]Lyme-Arthritis[/FONT][/COLOR][/QUOTE] Ich konnte ja nicht ahnen, dass Sie hier Impf - Empfehlungen für Hunde geben. mehr...