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Buntes Markttreiben.
Zeitreise ins Mittelalter - 3. Dobler Spectaculum © Sabine Zoller
Abendstimmung auf dem Dobel.
Zeitreise ins Mittelalter - 3. Dobler Spectaculum © Sabine Zoller
Lagerleben auf dem Dobel.
Zeitreise ins Mittelalter - 3. Dobler Spectaculum © Sabine Zoller
Die "Küche" eines Lagers.
Zeitreise ins Mittelalter - 3. Dobler Spectaculum © Sabine Zoller
Authentische Kostüme - alles selbst geschneidert von der Bruchsaler Ritterschaft.
Zeitreise ins Mittelalter - 3. Dobler Spectaculum © Sabine Zoller
Ritter der Bruchsaler Ritterschaft.
Zeitreise ins Mittelalter - 3. Dobler Spectaculum © Sabine Zoller
Der Herold tut kund: Das Dobler Spectaculum 2014 ist sehenswert!
Zeitreise ins Mittelalter - 3. Dobler Spectaculum © Sabine Zoller
07.08.2014

Zeitreise ins Mittelalter - drittes Dobler Spectaculum

Dobel. Mit Trommelwirbel ziehen zum dritten Mal Ritter, Knappen, Herold und Musikanten auf den Dobel, um dort Ihr Lager aufzuschlagen. Die einzigartige Höhenlage des Nordschwarzwaldes bietet vom 22. bis 24. August 2014 eine Zeitreise ins Mittelalter und nach Aussage von Bürgermeister Wolfgang Krieg ein historisches „Spectaculum“, das seinesgleichen sucht.

In Zusammenarbeit der Bruchsaler Ritterschaft gibt es rund um den Wasserturm ein mittelalterliches Treiben mit Abenteuern, die Kinderträume wahr werden lassen. „Das facettenreiche Treiben im Lager bietet einen Einblick in das Leben unserer Vorfahren“, so Krieg, der für 2014 ein besonderes Kinderprogramm mit der Ritterschaft entwickelt hat. Bereits am 21. August 2014 sind Kinder von 5 bis 12 Jahren kostenfrei zum „Rittertag“ eingeladen. Von 14.00 bis 17.00 Uhr geht es am Wasserturm um wahrhaft ritterliche Disziplinen wie Hufeisen werfen, Sackhüpfen und Eierlauf in Ritterrüstung. Für ihre ritterlichen Taten erhalten alle Teilnehmer eine Urkunde.
Während anderswo das Treiben eines Mittelalter Marktes auf engen Gassen oder beengten Burganlagen stattfindet, glänzt der Höhenort Dobel mit seiner exponierten Lage rund um den Wasserturm. „In 720 Metern Höhe ist die Aussicht auf die Rheinebene einfach umwerfend schön“, schwärmt Bürgermeister Wolfgang Krieg, der 2014 mit mehr als doppelt so vielen Marktständen wie im Vorjahr aufwarten kann. Höhepunkt des mittelalterlichen Treibens sind beeindruckende Vorführungen wie die spektakulären Schaukämpfe der Bickesheimer Spiegelfechter oder Brachmanroths sowie eine faszinierende Feuerschau, die in diesem Jahr sogar am Freitag und am Samstag Abend stattfinden wird. Das Mittelalter begeistert.
„Der Dobel wurde im 11. Jahrhundert besiedelt, aber wer weiß denn heute noch, wie schwer es ist, ein Feuer zu entzünden, am Lagerfeuer das Essen für die Familie zuzubereiten und schließlich das Leben der Sippe zu schützen“, so Krieg. Das einfache Leben und die Geheimnisse des Mittelalters wird professionell und authentisch durch die mittlerweile international agierende Bruchsaler Ritterschaft dargestellt.

Für Heike Franz aus dem Vorstand des Kultur- und Heimatvereins Bruchsal zählt das Dobler Spektakulum zu einer der größten Veranstaltungen der Region, die mittelalterliche Kultur erlebbar macht. „Unsere Mitglieder sind mit Leidenschaft dabei und daher ist die Resonanz der Besucher entsprechend hoch“, resümiert Franz. Die historischen Kostüme sind selbst geschneidert und die dargestellten Persönlichkeiten sind Personen, die es auch in Wirklichkeit gegeben hat.

Bei freiem Eintritt gibt es auch vieles, das die Erwachsenen noch nicht wissen. Heike Franz schmunzelt: “Wir haben in diesem Jahr eine Märchenerzählerin, die mittags für Kinder und abends für Erwachsene die spannendsten Geschichten erzählt. Gaukler und Spielleute sind vor Ort und 2014 erstmals die Schäfergruppe Bretten, die mittelalterliche Tänze präsentiert. Die exponierte Lage auf dem Hochplateau des Nordschwarzwalds, die gute Erreichbarkeit und nicht zuletzt das umfassende Angebot an kulinarischen und kulturellen Höhepunkten machen den Erfolg der Veranstaltung aus. Zudem sind 2014 erstmals 300 überdachte Sitzplätze für Gäste vorgesehen, um Sarazenerfleisch,  Flammkuchen oder Stockbrot zu genießen.