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Am zweiten Prozesstag in Pforzheim wird der mutmaßliche Haupttäter von Fahrgästen wiedererkannt – die Rolle des Mitangeklagten ist noch unklar.
Am zweiten Prozesstag in Pforzheim wird der mutmaßliche Haupttäter von Fahrgästen wiedererkannt – die Rolle des Mitangeklagten ist noch unklar. © Symbolbild PZ
Richter im Amtsgericht: Oliver Weik. Foto: Privat
Richter im Amtsgericht: Oliver Weik. Foto: Privat
08.09.2016

Zeugen belasten die algerischen Zugräuber vor Gericht

Pforzheim/Enzkreis. Am zweiten Prozesstag in Pforzheim wird der mutmaßliche Haupttäter von Fahrgästen wiedererkannt – die Rolle des Mitangeklagten ist noch unklar.

Die Beweislast gegen zwei algerische Asylsuchende, die vor dem Pforzheimer Amtsgericht angeklagt sind, nachts im Regionalexpress zwischen Stuttgart und Pforzheim Fahrgäste geschlagen und bestohlen zu haben, nimmt zu. Am zweiten Prozesstag wurden zwölf Aussagen von Fahrgästen gehört oder verlesen. Ein Großteil der Zeugen hat dabei den mutmaßlichen Haupttäter, einen 28-jährigen Algerier mit Wohnsitz in Heilbronn, wiedererkannt. Die Rolle des Mitangeklagten, der beteuert, dass er bei einer Schlägerei mit einem Zugpassagier nur schlichten wollte, bleibt hingegen unklar. Die meisten Zeugen sprachen noch von einem dritten Mann, der sich an der Prügelei mit einem Schweizer Fahrgast beteiligt habe. Richter Weik räumte ein, dass der mutmaßliche Mittäter namentlich bekannt, zurzeit aber flüchtig sei.

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