nach oben
Die evangelische Kirche in Langenalb: Die Spuren des Einbruchs sind bereits beseitigt. Foto: Kraft
Die evangelische Kirche in Langenalb: Die Spuren des Einbruchs sind bereits beseitigt. Foto: Kraft
15.02.2016

Zielstrebige Kircheneinbrecher in Langenalb

Straubenhardt-Langenalb. Die evangelische Gemeinde in Langenalb hat das Eindringen Unbekannter in die Sakristei verarbeitet, staunt aber über das gezielte Vorgehen der Täter.

Die Spuren des Einbruchs sind beseitigt, die geknackte Kirchentür ist wieder repariert, ein größerer Schaden war nicht zu beklagen: Die evangelische Kirchengemeinde hat es mittlerweile verdaut, dass Unbekannte in ihr Gotteshaus eingedrungen sind und die Sakristei vergeblich nach Bargeld als Beute durchsucht haben. Erleichtert hat die Bewältigung der Straftat auch der Umstand, dass die Gottesdienste im Winter grundsätzlich nicht in der Kirche, sondern im Gemeindehaus abgehalten werden.

Trotzdem geht man in Langenalb nicht einfach zur Tagesordnung über. Walter Weidner, der 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderats, staunt vor allem noch darüber, wie zielgerichtet die Täter vorgegangen sind. In früheren, ähnlichen Fällen im Enzkreis waren zum Teil Jugendliche für Einbrüche verdächtigt worden. In Ersingen war 2011 nach einem Fall von Vandalismus in der katholischen Kirche ein 13-Jähriger als Haupttäter ausgemacht worden. An eine solche Tätergruppe glaubt Weidner in Langenalb nicht. Den Zylinder des Türschlosses am Südportal habe jemand zerschlagen, der wisse, wie das geht. Und Tage nach der Tat habe man entdeckt, dass an einer über Bewegungsmelder gesteuerten Außenbeleuchtung das Leuchtmittel entfernt worden war. Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.