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Ein Zimmermann arbeitet auf einem Rohbau: Sozialer Wohnungsbau wird die nächste Herkulesaufgabe in der Flüchtlingsfrage. Viel Zeit bleibt Städten und Gemeinden dafür nicht. Foto: dpa
Ein Zimmermann arbeitet auf einem Rohbau: Sozialer Wohnungsbau wird die nächste Herkulesaufgabe in der Flüchtlingsfrage. Viel Zeit bleibt Städten und Gemeinden dafür nicht. Foto: dpa
06.11.2015

Zimmern am Wohnungsbau: Enzkreis-Schultes stellen Liste auf

Enzkreis. Für Unterkünfte, in denen Flüchtlinge auf Dauer leben können, drängt die Zeit. Enzkreisbürgermeister schreiben an Ministerpräsident Winfried Kretschmann, was sie dafür brauchen.

Ein Zelt für Asylbewerber, wie es jetzt wieder in Göbrichen aufgestellt wird, steht in wenigen Tagen. Eine Wohnung, in der Flüchtlinge einziehen können, deren Asylantrag bewilligt ist oder die geduldet werden, ist so schnell nicht zu haben. Spätestens 2017 werden viele der heutigen Neuankömmlinge solche Flüchtlinge sein. Dann werden die Wohnungen dringend gebraucht. Das gerate in der Eile, erst mal immer neue Notunterkünfte zu schaffen, bei vielen aus dem Blick, meint Niefern-Öschelbronns Bürgermeister Jürgen Kurz.

Kurz, zugleich Vorsitzender des Kreisverbands Enzkreis im Gemeindetag, hat mit seinen Stellvertretern aus Ötisheim und Mönsheim, Werner Henle und Thomas Fritsch, an Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) geschrieben, was es aus kommunaler Sicht braucht, um die Herkulesaufgabe im Wohnungsbau zu meistern. Denn politische Baustellen gibt es einige, meinen die Bürgermeister. Es fehle beispielsweise an Fördermitteln und an Bürokratieabbau für die Planverfahren.

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