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Nach dem Tod eines 43-jährigen Karlsruhers beim Bahnhof in Remchingen, reißt die Diskussion über die Sicherheit an den Gleisen in der Region nicht ab.
Zu viele Bahnbenutzer laufen in der Region über die Gleise © Ketterl
22.12.2010

Zu viele Bahnbenutzer laufen in der Region über die Gleise

ENZKREIS. Nach dem Tod eines 43-jährigen Karlsruhers am frühen Dienstagmorgen beim Bahnhof in Remchingen, reißt die Diskussion über die Sicherheit an den Gleisen in der Region nicht ab. Zahlreiche PZ-Leser berichten davon, dass an den Bahnhöfen in Eutingen, Niefern und Enzberg, aber auch auf der Unglücksstrecke bei Remchingen immer wieder Bahnbenutzer verbotenerweise die Gleise queren.

Oft hängt das auch damit zusammen, dass nur auf einem Bahnsteig ein Fahrkartenautomat aufgestellt ist und die Reisende noch kurzfristig auf diese riskante Art ein Ticket lösen wollen. Dennoch warnen alle Beobachter vor einem solch halsbrecherischen Verhalten, wenngleich von der Deutschen Bahn eine Verbesserung ihres Angebotes erwartet wird.

Der 43-jährige Karlsruher war am Dienstag gegen 2 Uhr in der Frühe am Bahnhof in Remchingen (Wilferdingen-Sngen) von einem Güterzug erfasst und sofort getötet worden. Jede Hilfe kam zu spät. Schon Ende Juni war im Remchinger Bahnhofsbereich ein 19-jähriger Nöttinger ums Leben gekommen, der einen Kesselwaggon erklommen hatte und dabei zu nahe an eine Starkstromleitung geraten war.

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