690-460-handschellen_slider
Symbolbild: dpa 

Zugedröhnter, randalierender Rollerfahrer flieht ohne Führerschein - Polizisten beleidigt und verletzt

Remchingen. Ein 27-Jähriger hat am Dienstagabend in Remchingen zunächst randaliert und ist anschließend vor der Polizei geflüchtet. Doch damit nicht genug: Was dann folgte, war eine Reihe von heftigen Vergehen und Straftaten...

Zeugen meldeten den 27-Jährigen um 20.30 Uhr der Polizei in Remchingen. Die Besatzung eines Streifenwagens war gerade zufällig in der Nähe und traf auf den 27-Jährigen, der vermutlich kurz zuvor einen Briefkasten beschädigt hatte. Als der Mann die Polizisten erkannte, setzte sich der mutmaßliche Täter auf seinen Roller und fuhr auf einen Beamten zu. Letzterem gelang es gerade noch, zur Seite zu springen, um nicht von dem Fahrzeug erfasst zu werden.

Der randalierende Rollerfahrer flüchtete zunächst über die Hauptstraße und in der Folge über einen Rad- und Fußweg. An der Wiesenstraße wurde er schließlich von einer anderen Polizeistreife gestellt. Dabei kam heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und zudem unter Drogeneinwirkung stand. Der Roller war außerdem nicht zugelassen.

Doch es kam noch krasser: Während der 27-Jährige von den Beamten aufgefordert wurde, sich auszuweisen, startete er seinen Roller erneut, um wieder zu fliehen. Als ihn ein Polizist aufhalten wollte, griff ihn der Rollerfahrer an und riss ihm ein Haarbüschel aus. Außerdem beleidigte er die eingesetzten Kräfte. Da sich der Mann massiv seiner Festnahme widersetzte, verletzten sich zwei Polizeibeamte leicht.

Der 27-Jährige muss nun unter anderem mit Anzeigen wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Straßenverkehrsgefährdung und Fahren ohne Fahrerlaubnis rechnen.