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© Symbolbild: dpa
28.02.2017

Zwei Brüder in Neuhausen verprügelt: Vor der brutalen Attacke gab es Streit im Partyzelt

Neuhausen.  Nach der brutalen Schlägerei bei der Faschingsparty am Sonntag in Neuhausen sucht die Polizei immer noch nach den weiteren Tätern. Pressesprecher Ralf Minet ruft Zeugen, die den Tatablauf verfolgt haben, dazu auf, sich bei der Polizei zu melden.

Inzwischen sei klar, dass sieben junge Männer an der Schlägerei beteiligt waren – drei wurden bereits ermittelt. Alle Männer seien um die 20 Jahre alt gewesen, hatten kurze Haare und trugen dunkle Kleidung. Ein junger Mann soll eine weiße Bomberjacke der Marke „Alpha“ getragen haben.

Wie berichtet, hatte die Gruppe zwei Brüder im Alter von 20 und 23 Jahren angegriffen, als diese das Partyzelt um 18.50 Uhr verlassen hatten und zum Parkplatz gingen. Dem Angriff soll eine verbale Auseinandersetzung im Zelt vorangegangen sein. Es habe Streit gegeben, weil einem jungen Mann auf den Fuß getreten wurde. Als die beiden deutschen Brüder, die aus Bad Liebenzell stammen, dann gehen wollten, wurden sie von den sieben Männern brutal zusammengeschlagen. Der 23-Jährige erlitt durch Schläge und Tritte schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen mit einem Kieferbruch. Sein 20-jähriger Bruder, der helfen wollte, wurde ebenfalls im Gesicht verletzt und verlor einen Zahn.

Der Schwerverletzte sei langsam auf dem Weg der Besserung, so Polizeisprecher Minet. Bei den drei ermittelten Schlägern handelt es sich um einen 18-jährigen Türken, einen 21 Jahre alten Deutschen und einen 21-jährigen Deutsch-Polen, der zwei Staatsbürgerschaften besitzt. Nur beim Deutsch-Polen sei Alkohol im Spiel gewesen. Die drei stammen aus dem Raum Pforzheim/Enzkreis. Die Polizei hofft, mit weiteren Zeugenhinweisen auch den anderen vier Tätern auf die Spur zu kommen.

Hinweise zur Schlägerei an die Polizei unter (0 72 31)1 86 33 11.

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