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Symbolbild dpa
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28.02.2018

Zwei Kita-Modelle bleiben in Ispringen im Rennen

Ispringen. Im Mai vergangenen Jahres hatte Ispringens Gemeinderat beschlossen, die neue Gemeindekindertagesstätte auf dem Gelände der Otto-Riehm-Schule zu errichten. Diese sechsgruppige Einrichtung soll wegen günstigeren Baukosten und kürzerer Bauzeit in Modulbauweise errichtet werden.

Architekt Ulrich Homfeld hat mit seinem Team sieben Standortvarianten auf dem großen, teilweise mit Wald bestandenen Schulgelände untersucht. Auch ein pädagogisches Konzept hatten die erfahrenen Kindergartenplaner für die Gebäudestrukturen im Hinterkopf.

Jetzt stellte der Architekt diese Planstudien den Räten vor. Im Prinzip geht es um Hauptgebäude mit Querbauten in Ost-West-Richtung (weniger Gefälle) oder in Nordsüdrichtung (mehr Gefälle, daher Bauteile auf Stützen) – und das auf verschiedenen möglichen Standorten. Wie Bürgermeister Thomas Zeilmeier sagte, favorisiert die Verwaltung Varianten, die auch bei der Diskussion im Gremium gut wegkamen. Dreimal wurde abgestimmt, bis nur noch zwei Varianten im Rennen blieben. Einstimmig wird die Variante sieben in die weiteren Betrachtungen einbezogen, mehrheitlich die Variante eins. Sie stellt einen Winkelbau dar, wobei das Hauptgebäude zweigeschossig längs zur den vorhandenen Schulgebäuden steht. Die Variante sieben beschrieb Architekt Homfeld als „freche Kiste mit inneren Werten“. Für eine ähnliche Anlage hat das Planungsbüro schon den Umweltpreis für nachhaltiges Bauen bekommen. Der schlichte Baukörper passe zur Struktur des Schulgebäudes. Auch sei mit der Anordnung dieser Variante genügend Abstand zum benachbarten Gewerbe gewährleistet. Von der Kostenseite sieht der Architekt die ausgewählten Gebäudetypen im günstigeren Bereich.