20190127_0016404
Der Fahrer und ein Mitfahrer sind bei dem Unfall im Wagen eingeklemmt worden. 
20190127_0016402
In diesem Audi-Wrack waren Fahrer und Hintermann auf dem Rücksitz eingeklemmt. Die Feuerwehren aus Birkenfeld und Neuenbürg mussten die beiden Männer mit schwerem Gerät aus dem Auto befreien.  

Zwei Personen nach Unfall eingeklemmt - Fahrer in Lebensgefahr

Neuenbürg. Ein in Lebensgefahr schwebender Autofahrer und zwei schwerverletzte Mitfahrer forderte ein Unfall am Sonntagmorgen um 2.35 Uhr zwischen Neuenbürg und Birkenfeld. Die Feuerwehrleute der Wehren aus Birkenfeld und Neuenbürg mussten zwei eingeklemmte Verletzte mit schwerem Gerät aus einem Audi A5 herausschneiden.

Der 34-jährige Audi-Führer war auf der leicht abschüssigen L565 aus unbekannter Ursache in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dann über eine Wiese gebrettert. Nach rund 90 Metern prallte er mit der linken Fahrzeugseite auf einen Baum. Dabei wurden der Fahrer und ein Mitfahrer auf der Rückbank im Audi eingeklemmt. Ein weiterer Mitfahrer konnte sich schwerverletzt noch selbst aus dem demolierten Auto retten.

Schwerer Verkehrsunfall bei Birkenfeld
Video

Schwerer Verkehrsunfall bei Birkenfeld

20190127_0016400
Bildergalerie

Nach Aufprall gegen Baum: Fahrer in Lebensgefahr

Die Feuerwehr musste das Auto vom Baum wegziehen, um die Bergung der Verletzten durchführen zu können. Dann erst mussten die Wehrleute mit schwerem Gerät das Auto so öffnen, dass der lebensgefährlich verletzte Fahrer und der schwerverletzte Mitfahrer aus dem Wrack schonend befreit und gesichert dem Rettungsdienst übergeben werden konnten.

Beim Fahrer wurde Alkoholgeruch wahrgenommen, weshalb die Polizei eine Blutentnahme anordnete. Am Audi entstand ein Totalschaden in Höhe von rund 40.000 Euro. Die Straße war zur Unfallaufnahme bis gegen 5 Uhr gesperrt, es bestand eine örtliche Umleitung.

Neben der Polizei und den Feuerwehren aus Birkenfeld und Neuenbürg waren vom DRK zwei Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeug und der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes sowie vom ASB ein Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Rettungswagen im Einsatz. Zudem war ein leitender Notarzt vor Ort. Neben zwei Ersthelfern war zufällig auch ein Disponent der Integrierten Leitstelle am Unfallort, um sich um die Erstversorgung der Verletzen zu kümmern. Ein Rettungswagen des DRK musste abgeschleppt werden. Der Motor im Rettungswagen hängt zehn Zentimeter tiefer, weshalb vermutlich die Motoraufhängung gebrochen sein könnte. Der Patient konnte aber unverzüglich in einen anderen Rettungswagen, der vor Ort war, umgeladen und in die Klinik transportiert werden.