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Bauarbeiten am Rand der Regelbaumstraße: Mit der Verbreiterung der Fahrbahn für Linksabbiegerspuren und mit Ampeln will man den oft staugeplagten Knoten fit für den zusätzlichen Verkehr machen, den man vom ersten Bauabschnitt der Westtangeente erwartet.  Foto: Ketterl 

Zwischen Pforzheim und Keltern: Bauarbeiten an Verkehrsknoten laufen

Birkenfeld/Keltern/Pforzheim. Vorsicht Stau! Das Warnschild steht nicht ohne Grund an der Landesstraße zwischen Pforzheim und Keltern. Es verweist auf den kurz darauf folgenden Knoten mit der Regelbaumstraße, die Birkenfeld mit dem Ersinger Kreuz verbindet.

Beide Straßen tragen eine Menge Verkehr – bis zu 13.000 Fahrzeuge täglich sind dort zwischen Nord und Süd, weitere 10.400 zwischen West und Ost unterwegs.

Zeitweise noch wesentlich mehr Verkehr erwarten die Planer vom Regierungspräsidium Karlsruhe durch den ersten Abschnitt der Westtangente, die am 12. April freigegeben worden ist. Noch sind bei der PZ keine Rückmeldungen von genervten Pendlern wegen heftiger Staus eingegangen. Eher berichteten Leser von kürzeren Stockungen auf der Regelbaumstraße zu Stoßzeiten, die dann aber zeitweise bis hinunter auf die Landesstraße zu spüren seien.

Die Osterferien dürften für die insgesamt noch unaufgeregte Lage einiges beitragen. Auch am Mittwoch am frühen Nachmittag läuft an dem Verkehrsknoten alles recht entspannt. Trotz eines kleinen Auffahrunfalls bricht kein Chaos aus. Linksabbieger, die auf die Regelbaumstraße wollen, müssen zwar schon ein bisschen warten, ehe sie einbiegen können. Aber die Kreuzung funktioniert zu diesem Zeitpunkt. Weil die Behörden wissen, dass das zu Hauptverkehrszeiten außerhalb der Ferien längst nicht immer zu erwarten ist, wird am Rand des nördlichen Landesstraßenanschlusses bereits kräftig gebaggert.

Wie berichtet, verbreitert der Enzkreis dort die Regelbaumstraße, um Platz für Linksabbiegerspuren zu machen. Deren Fehlen hat zuletzt bei starker Belastung der Strecke immer wieder Probleme bereitet. Am südlichen Knotenpunkt wird das Gleiche gemacht, wenn man im Norden fertig ist. Außerdem sollen künftig Ampeln bei großem Andrang helfen. Beide Maßnahmen, deren Umsetzung insgesamt rund zwei Monate dauern soll, sind eine Verbesserung auf Zeit. Denn eigentlich plant der Enzkreis dort einen Doppelkreisel, dessen Bau man allerdings mit Blick auf die Westtangenten-Verkehrsprognosen zurückgestellt hat. Wegen der befürchteten Chaosgefahr.

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