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Eine frühe Planung erleichtert den Umzug, schützt vor Überraschungen und möglichen kostspieligen Folgen.
Eine frühe Planung erleichtert den Umzug, schützt vor Überraschungen und möglichen kostspieligen Folgen. © dpa
29.01.2013

10 Dinge, die Sie bei Ihrem Umzug unbedingt beachten sollten

Ein Umzug an sich ist schnell geschehen: Die Kisten werden gepackt, alles gut verstaut, bei Bedarf mit Folie umwickelt. Die beschrifteten Kartons können nun auf die Reise gehen um im neuen Heim wieder hervorgezaubert zu werden. Endlich ein neues Zuhause, welches mehr verspricht als das Alte. Was sollte bei einem Umzug beachtet werden. Hier nun 10 wichtige Schritte für einen Umzug, damit auch nichts schief gehen kann.

Schritt 1 – Die Renovierung

Vorerst sollte unbedingt abgeklärt werden ob und wie das alte Heim hinterlassen werden muss. Wenn im Mietvertrag festgelegt wurde, dass eine Renovierung (Streichen der Wände) nötig ist, sollte dies im Voraus einkalkuliert werden. Ein grober Zeitplan ist beim Umzug der beste Freund und größte Helfer.

Wenn alles geklärt und organisiert ist, kann dem Umzugstag nichts mehr im Wege stehen und der neue Wohntraum kann beginnen.

Schritt 2 – Beweise sammeln

Wichtig ist es, Fotos vom Zustand der neuen und der alten Wohnung zu machen. Denn für spätere Mängel, die bereits vor dem Einzug schon vorhanden waren, heißt es aufzuzeigen, dass diese nicht selbst herbeigeführt wurden. Viele Vermieter behaupten dies zu Unrecht. Allfällige Gerichtskosten und Streitigkeiten können so im Vorhinein bereits verhindert werden.

Schritt 3 – eventuell Umzugshelfer organisieren

Hilfreich sind auch Umzugshelfer die allerdings früh genug organisiert werden müssen. Einen entsprechenden Umzugswagen bringen diese meist gleich mit. Hier werden allerdings keine zusätzlichen Montagearbeiten durchgeführt, sondern nur die An- und Ab-Montage. Einsparen kann man auch bei der Organisation von Umzugskartons, die bei Speditionen oftmals 5 Euro pro Stück kosten und somit deutlich teurer sind als etwa bei Baumärkten.

Schritt 4 – der Kampf mit der Bürokratie

Die Bürokratie ist eine Last, die schon Wochen vor dem Umzug beginnt. Dies kann man ohnehin nicht umgehen, deshalb empfiehlt es sich, die Behördengänge frühestmöglich zu erledigen. Wichtig: Beim Einwohnermeldeamt eintragen lassen. Die Abmeldung am vorherigen Wohnsitz wird von der neuen Gemeinde automatisch erledigt.

Schritt 5 – Dokumente umändern lassen

Unter www.immobilienscout24.de finden Sie weitere Informationen, die Sie beim Umzug beachten müssen. Zum Beispiel müssen Sie die Adresse auf dem Personalausweis umändern lassen, (geschieht per Stempel, kostet höchstens 5 EUR) sowie Telefon und Internet ummelden (für die Rechnungsabbuchung).

Schritt 6 – die Postzustellung sichern

Nicht vergessen werden darf, den Postkasten mit dem neuen Namen zu beschriften. Mithilfe eines Nachsendeauftrages wird direkt von der Post auf die neue Anschrift umgeleitet ab einem Tag nach der Antragsstellung. Dieser kann individuell bis zu maximal einem halben Jahr angeordnet werden.

Schritt 7 – Kalkulation der Stromkosten

Sie ziehen in ein größeres Heim, dies bedeutet gleichzeitig, dass sich die Stromkosten meist erhöhen. Energiewende Hin oder Her. In jeder neuen Wohnung werden zunächst für die restlichen Monate - des laufenden Jahres - die Stromkosten nach den Quadratmetern abgerechnet Hier lohnen sich Preisvergleiche.

Schritt 8 - Fernsehanschluss kontrollieren

Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollte auch der Fernsehanschluss vor ab geklärt werden. Es sollte sichergestellt werden ob ein Receiver benötigt wird oder ein Kabelanschluss vorhanden ist. Hier können noch einmal zusätzliche Kosten gespart werden.

Schritt 9 – Internet- und Mobilfunkverbindungen

Ähnliches gilt bei Internet- und Mobilfunkverbindungen. Vergewissern ob das Handynetz im neuen Heim verfügbar und die Infrastruktur für einen reibungslosen Internetanschluss gegeben ist.

Schritt 10 – Parkplätze

Falls jemand stolzer Besitzer mehrerer Fahrzeuge ist sollte vorher abgeklärt werden ob auch genügend Parkplätze in unmittelbarer Nähe vorhanden sind. Somit wird rechtzeitig dem lästigen „Parkplatzsuchen“ entgegen gewirkt und auch schwere Einkaufstüten müssen nicht soweit getragen werden.