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09.05.2019

Der Traum vom Bauernhof: machbar oder versteckter Albtraum?

Großstädte sind hip, bieten unzählige Möglichkeiten, abends auszugehen und können sich vor modernen, jungen Menschen, die hier ihre Träume verwirklichen wollen, kaum retten.

Aber sie sind auch laut, schmutzig und wahnsinnig teuer. Gleichwohl explodierende Mietpreise und unbezahlbare Immobilienpreise in allen deutschen Großstädten und in vielen Städten mittlerer Größe den Eindruck erwecken könnten, dass heutzutage jeder in der Stadt wohnen möchte, ist seit einigen Jahren ein Gegentrend erkennbar: Immer mehr Menschen, insbesondere junge Familien, ziehen in die sogenannten „Speckgürtel“ der Großstädte und bisweilen sogar ganz nach draußen in die Natur, um ein neues Leben zu beginnen.

Was für das Leben auf dem Land spricht

Städte sind, so verführerisch das Leben in ihnen klingen mag, leider oft anonym. In vielen Großstädten kennen Mieter kaum mehr die anderen Menschen, die mit ihnen gemeinsam in einem Haus wohnen. Das soziale Umfeld in Dörfern ist – allen Veränderungen, die es auch hier gibt, zum Trotz – noch ganz anders. In Vereinen und in der Nachbarschaft kommt man zusammen, um sich zu treffen, einander kennenzulernen und sich gegenseitig zu helfen, wenn Hilfe benötigt wird. Auch die gute Luft, die intakte Natur und die niedrigen Lebenshaltungskosten sprechen dafür, einen Neuanfang auf dem Land zu wagen. Die Tatsache, dass es in strukturschwachen Regionen nicht genügend Arbeitsplätze gibt, wird zumindest zum Teil dadurch kompensiert, dass Mitarbeiter großer Firmen immer öfter in Homeoffice arbeiten können. Freelancer arbeiten ohnehin meist ortsunabhängig. Ob Webdesigner, Grafiker oder Programmierer – wer diese Berufe ausübt, muss hierfür nicht in eine Metropole ziehen.
Gerade für Kinder ist das Leben auf dem Land in der Regel viel entspannter als in der Stadt. Die Schulen sind weniger überfüllt, die Freizeitaktivitäten spielen sich viel draußen ab. In diesem Bericht des Zukunftsinstituts wird allerdings auch darauf hingewiesen, dass Dörfer keineswegs auf den Zuzug von jungen Familien warten und sich stattdessen von innen heraus modernisieren sollten, wenn sie den Anschluss nicht verlieren wollen.

Landleben pur: wie man zum Landwirt wird

Mancher, den es aufs Land zieht, gibt sich nicht mit einem hübschen Häuschen im Grünen zufrieden, sondern möchte am liebsten selbst in der Landwirtschaft tätig werden. Ein kleiner Ökohof mit freilaufenden Hühnern und einem hübschen Hofladen – das hört sich doch ganz romantisch an. Und schließlich weiß jeder, dass die Landwirtschaft von der EU wie keine zweite Branche subventioniert wird. So einfach ist es nun doch nicht, Bauer zu werden. Das mit den EU-Subventionen stimmt zwar, wie auch in diesem Artikel deutlich wird. Allerdings profitieren vor allem große Agrarkonzerne von den öffentlichen Zuwendungen.
Und doch gibt es immer wieder Visionäre, die dieses Abenteuer wagen, sich nach kurzer oder längerer Recherche einen alten Bauernhof kaufen und viel Zeit, Kraft und Geld aufwenden, um diesen zu renovieren. Die klassische Hausbank ist nicht immer der beste Berater, wenn schnell noch eine kleinere oder auch größere Summe für die Anschaffung eines landwirtschaftlichen Geräts benötigt wird. Interessierte Grundbesitzer können, die entsprechende Bonität vorausgesetzt, einen Onlinekredit abschließen und sich ganz unkompliziert, schnell und zu günstigen Konditionen den gewünschten Betrag auszahlen lassen. Die Seite Smava.de bietet einen optimalen Überblick über die derzeit erhältlichen Kredite. Verbraucher geben ganz einfach die gewünschte Kreditsumme in ein Feld auf der Website ein und erhalten schnell ein unverbindliches Angebot. Zahlreiche Banken arbeiten bereits mit Smava zusammen.

Ob sich der Trend zum Landleben langfristig durchsetzt, kann keiner sicher prognostizieren. Gewiss ist aber, dass es für aufgeschlossene Menschen mit guten Ideen auch auf dem Land immer einen Platz gibt, der sie zum Träumen, Arbeiten und Denken anregt!