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23.11.2016

Der schnelle Schutz des Handys gegen eingedrungenes Wasser

Das Smartphone ist längst zum treuesten Begleiter geworden und kaum ein Mensch kommt heutzutage noch ohne diese tolle technische Erfindung aus. Das Handy ist zugegeben aber auch ein tolles Accessoire, das einem schon lange nicht mehr nur beim Telefonieren eine große Hilfe darstellt. Umso wichtiger ist es auch, dass das Smartphone immer einsatzbereit ist und im Schadenfall schnell wieder gebrauchsfähig gemacht wird. Einer der häufigsten Schäden ist der Eintritt von Wasser in das Gehäuse eines Smartphones.

Wasser als schlimmster Feind der Technik

Ganz gleich ob man sich zuhause noch schnell die Hände wäscht, im Sommer das Freibad oder den Badesee genießt oder schnell durch den Regen laufen muss - die Gefahr des Wassers lauert überall. Auch beim Feiern oder wenn man einfach nur einmal draußen unterwegs ist, lauern die kleinsten und doch gemeinsten Gefahren für das Smartphone. So kommt es nicht selten vor, dass man das Nachtleben in Kneipen genießt und das zufällig gerade in der Hand befindliche Handy vom natürlich zur selben Zeit umfallenden Bier des Tischnachbarn getroffen wird.

Auch wenn die neuesten Geräte immer besser konzipiert werden und teilweise auch einen gewissen Schutz gegen Wasser besitzen, ist die empfindliche Technik niemals zu 100 Prozent vor dem Eindringen von Flüssigkeiten geschützt. Sollte das Handy ins Wasser fallen, ist es wichtig, es so schnell wie möglich wieder herauszuholen, damit auch Spätschäden wie Korrosion verhindert werden. Anschließend muss das Handy ausgeschaltet und eventuell vom Ladekabel getrennt und bestenfalls sollte auch der Akku entfernt werden.

Anschließend ist das Abtrocknen des Smartphones wichtig, bevor alle abnehmbaren gelöst und einzeln getrocknet werden sollten. Hierfür eignet sich im Haushalt ohne professionelle Hilfe eine mit Reis gefüllte Plastiktüre oder -box, weil der Reis dem Handy die Flüssigkeit entzieht, was man am besten mehrere Tage durchführen sollte. Vollkommen ungeeignet, auch wenn es den Eindruck einer spontan guten Idee macht, ist das Trocknen durch Hitze, welche eher noch schädlicher für das Handy ist. Man sollte daher nie versuchen, das Handy durch Mikrowelle, Herd oder gar einen Föhn zu trocknen.

Neben den schnell durchführbaren Sofortmaßnahmen ist die professionelle Reparatur immer der Idealfall, auch wenn das natürlich mit Kosten verbunden ist. Hier kann man aber sichergehen, dass einem die selber benutzten Mittel und Wege nicht zu noch größeren Schäden führen und auch spätere Fehlfunktionen verhindert werden.

Um erst gar nicht auf solche Maßnahmen zugreifen zu müssen, ist eine gewisse Vorsicht und auch eine Vorkehr wie wasserdichte Schutzhüllen oder sogenannte Emergency Kits empfehlenswert, die zum Beispiel Trockenkugeln enthalten, in denen man das Handy im Schadenfall trockenlegen kann. Zudem gibt es auch verschiedene Anbieter unter den Versicherungen, die auch für Wasserschäden aufkommen, wobei es hierbei oft schwierig ist, ein eigenes Verschulden zu widerlegen.