nach oben
PZ-Redakteurin Miriam Fuchs (Mitte) macht mit ihren Kollegen Miriam Münderlein und Johannes Röckinger den Kniebeugen-Selbstversuch. 
Miriam Fuchs © Dietz
17.03.2015

Fuchs in the City: Fitnessübungen an der Bushaltestelle

Sie stehen an der Haltestelle und warten darauf, dass Ihr Bus endlich eintrifft und Sie zur Arbeit fahren können. Sie langweilen sich zu Tode? Sie ärgern sich schwarz über den verspäteten Bus? Anderswo betätigen sich die Wartenden sportlich und gehen in die Knie.

Besuchen Sie Miriam Fuchs auf ihrer Facebook-Seite.

Würden Sie im Buswartehäuschen einfach so zehn Kniebeugen machen, um dann mit einem Schrittzähler belohnt zu werden? Dieses Szenario können Sie sich nicht vorstellen? Dann waren Sie in jüngster Zeit wahrscheinlich nicht in Mexiko-Stadt, denn dort wird jetzt mit einem Pilot-Projekt den Fettröllchen der großteils übergewichtigen Bevölkerung auf die Pelle gerückt. Und zwar mit speziellen Geräten an diversen Busstationen, an denen Wartende trainieren, bevor sie dann, um einige Kalorien erleichtert, in den Bus steigen können.

Ich habe den Selbsttest gewagt und mit einigen Kollegen Kniebeugen an einer Pforzheimer Bushaltestelle getätigt. Das Ergebnis: Spaß an den unbeholfenen Gymnastikübungen hatten nicht nur wir selbst, sondern natürlich auch alle Mitwartenden. Und das Beste kam zum Schluss: Ein leichtes Brennen in den Muskeln!