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Fuchs in the City: Haartransplantation für Mega-Brauen? © Dietz
04.02.2014

Fuchs in the City: Haartransplantation für Mega-Brauen?

Haben Sie schon einmal über eine Haartransplantation nachgedacht? Nicht so, wie Sie jetzt denken, auf dem Kopf, um wachsende Geheimratsecken zu kaschieren, sondern mitten im Gesicht. Genauer: an den Augenbrauen.

Bildergalerie: Diese Stars beweisen Mut zur Augenbraue

Das derzeit überaus erfolgreiche und omnipräsente Chanel-Model Cara Delevingne brachte die dichten, buschigen Augenbrauen wieder in die Modezeitschriften. Ich erinnere mich noch gut an das Schönheitsidol meiner Kindheit: Hollywood-Jungschauspielerin Brooke Shields. In den 80-er Jahren trug die damals 15-Jährige in dem Film „Die blaue Lagune“ ihre kräftigen, naturbelassenen Augenbrauen mit Stolz zur Schau. Heute trägt die mittlerweile 48-Jährige diese Power-Brauen immer noch und liegt damit voll im Trend.

Für die Braue unters Messer?

Aber was tun, wenn einem, so wie mir, einfach keine dichte Haarpracht oberhalb der Augen wachsen will? Die Medizin weiß Rat: Ich könnte mich nun also einer Haartransplantation unterziehen. Neben der Tatsache, dass der Eingriff mehrere Tausend Euro kostet, hört sich die Prozedur meiner Meinung nach ziemlich gruselig an: Kopfhaare werden entnommen und direkt in die Naturbraue implantiert.

Dumm nur, dass man diese dann mit der Schere nachschneiden muss, denn so ein Kopfhaar wird bekanntlich länger als ein normales Brauenhaar. Und wer will schon in Sachen Augenbrauen dem Grünen-Politiker Christian Ströbele oder dem CSU-Ehrenvorsitzenden Theo Waigel nacheifern? Ich nicht.

Gut, dass es noch eine billigere, wenn auch nicht weniger zweifelhafte Lösung gibt: Extensions. Angeklebtes Haar also. Unschöne Klebestellen solcher Extensions blitzen bei US-Sängerin Britney Spears am Hinterkopf öfter mal verräterisch durchs eigene Haar. So etwas jetzt mitten im Gesicht?

Heute in morgen out

In Zeiten kurzweiliger Mode könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass der Brauenhype in ein paar Monaten schon wieder vorbei ist. Und dann die für teures Geld implantierten oder angeklebten Haare wieder ausreißen? Dann doch lieber mit Karnevals-Brauen zum Fasching!

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