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Fuchs in the City: In was hüllen Sie sich des Nachts? Vielleicht in ein Rugby-Shirt wie PZ-Kolumnistin Miriam Fuchs?
Fuchs in the City: In was hüllen Sie sich des Nachts? © Seibel
20.08.2013

Fuchs in the City: In was hüllen Sie sich des Nachts?

Für alle, die es bislang nicht wussten: Ich liebe Rugby. Und als waschechter Fan trage ich gern nachts das Trikot meines Lieblingsvereins „Biarritz Olympique“. Da habe ich einmal einen wunderschönen Urlaub verbracht und wurde gleich noch zum Fan des dortigen Rugby-Clubs.

Umfrage

Was tragen Sie zum Schlafen?

So wenig wie möglich 43%
Den Klassiker - einen Schlafanzug 25%
Ich schlafe am liebsten nackt 29%
Weiß nicht 3%
Stimmen gesamt 566

Natürlich war das nicht immer so. Ein bisschen ist es mir ja peinlich, aber bis vor wenigen Jahren zierten mich unsagbar hässliche Schlafanzüge. Das Highlight dieses gruseligen Nachtbekleidung-Sammelsuriums: Ein übergroßer rosa Satin-Pyjama mit bunten Teddybären darauf. Als meine Freundin, selbst in Sachen Schlafanzug nicht immer ganz stilsicher, mich in meinem unsäglichen Zweiteiler einmal derart auslachte, trennte ich mich auf einen Schlag von all den modischen Überresten meines Teenager-Daseins.

Was tragen Sie im Bett?

Schicken Sie mir bis zum Freitag, 23. August, 12 Uhr, ein Foto von Ihrem Lieblings-Schlafanzug (mit oder ohne Inhalt), das wir auf PZ-news in einer Bildergalerie veröffentlichen dürfen. Unter allen Einsendern verlosen wir ein TVP-Fan-Shirt inklusive zwei Tickets für ein Rugby-Bundesligaheimspiel in Pforzheim. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. E-Mail an miriam.fuchs@pz-news.de

Bei meinen Schlafgewohnheiten bin ich übrigens kein Sonderling, sondern eher eine typische Repräsentantin meiner Landsleute. Nicht dass alle Deutschen Sporttrikots gegen Schlafanzüge tauschen würden, dafür schlafen aber die meisten, zumindest im Hotel, nicht nackt. So eine Umfrage von „hotels.com“. Es sind nämlich nur 13 Prozent. Im Norden geht es da viel freizügiger zu. In Norwegen verzichten 31 Prozent der Menschen auf Stoff in der Nacht, in Schweden sind es 22 Prozent. Kein Wunder, bei denen zirkulieren heiße Saunaaufgüsse statt Blut.

Für mich gilt: Ich will nachts keine Modenschau machen, sondern bequem schlafen. Und da darf es dann ruhig etwas legerer sein. Sollte das Biarritz-Shirt in die Wäsche wandern, habe ich zum Glück Ersatz: Ein Fan-Shirt des Pforzheimer Rugby-Vereins TVP. Die Mannschaft spielte im Finale der Deutschen Meisterschaft 2012 und ich war dabei, um tatkräftig anzufeuern – im Fan-Shirt natürlich. Da es sich dabei um kein waschechtes Trikot handelt, wird es vorerst aber nur zweite Wahl bleiben...

 

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