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Enge Badehöschen, volles Bierglas: Sind so die Deutschen?
Enge Badehöschen, volles Bierglas: Sind so die Deutschen? © dpa
19.08.2014

Fuchs in the City: Mein Urlaubs-Nationencheck

Club-Urlaub mit Meeresstrand, Pool und buntem Nationen-Mix inklusive. Deutsche, Franzosen, Holländer, Briten – in meinem Teneriffa-Urlaub plapperten die Hotel-Gäste um mich herum in allerlei Sprachen. Neben dem Gebrutzel in der Sonne habe ich mir gern die Zeit damit vertrieben, die Nationalität meiner Sonnenliegen-Nachbarn zu erraten.

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Mit magerem Erfolg. So viel habe ich gelernt: Sich an die gängigen Klischees zu halten, bringt nicht viel. Mein größtes Fehlurteil: Die guten, alten deutschen Frühaufsteher haben sich schon wieder die besten Liegen reserviert. Von wegen. Briten und Holländer haben diese scheinbar urdeutsche Gewohnheit nämlich längst adaptiert. Die müssen schließlich auch sehen, wo sie sich den Sonnenbrand holen. Eine ProSieben-Reportage hat sich ebenfalls mit dem Nationen-Raten im Urlaub befasst und kam dabei zu der Überzeugung: Die wohlgeformtesten Körper haben die Bulgaren. Russen fallen durch Designer-Brillen und Goldkettchen auf. Deutsche sind durch Trinkfreude und schlechten Kleidungsstil zu erkennen.

Laut ProSieben reicht ein Minimum an Stoff scheinbar aus, um schlechten Geschmack zu beweisen. So sollen sich deutsche Männer selten in lässigen Shorts räkeln, dafür umso häufiger in knappen Dreiecks-Badehöschen. Einen Briten erkennt man laut ProSieben am riesigen Tattoo und dem noch großflächigeren Sonnenbrand. Dann könnte ich theoretisch zur Hälfte britisch sein: Einen leichten Sonnenbrand hatte ich mir bei meinem Teneriffa-Urlaub geholt. Aber: Außer ein paar kleinen Muttermalen habe ich nichts, was nach einem Tattoo aussehen könnte. Goldkettchen hatte ich nicht dabei und Reservierungs-Handtücher habe ich auch nicht platziert. Wo mich die anderen Urlauber wohl verortet haben? Wenn Sie es wissen, schreiben Sie mir auf meiner Facebookseite www.facebook.com/miriam.fuchs.pznews