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02.08.2017

Jugendsprachreisen – Fremdsprachentraining mit Event-Charakter

Sprachreisen sind beileibe keine neue Erfindung, sondern seit Jahrzehnten fester Bestandteil im Repertoire der verschiedenen Reiseveranstalter. Dennoch haben sie bislang nicht an Beliebtheit eingebüßt, im Gegenteil: gute Fremdsprachenkenntnisse – vor allem Englischkenntnisse – sind heute sogar noch wichtiger als vor einigen Jahrzehnten.

Das liegt nicht nur an der immer internationaler agierenden Wirtschaft und den damit einhergehenden beruflichen Perspektiven, sondern auch an der rasanten Entwicklung der Neuen Medien. Vor allem die junge Generation vernetzt sich immer stärker weltweit, zum Beispiel online in gemeinsamen Interessengruppen, und die Kommunikation erfolgt dabei ganz selbstverständlich auf Englisch.

Um die englische Sprache aber wirklich fehlerfrei zu beherrschen, reicht das Schulenglisch meist nicht aus. Auch der beste Englischschüler wird mit dem freien Sprechen Probleme haben, wenn ihm geeignete Sprachvorbilder fehlen und er im Alltag nie die Möglichkeit bekommt, aktiv mit der Fremdsprache umzugehen. Deshalb ist vor allem in jungen Jahren der intensive Austausch mit Muttersprachlern von großem Vorteil für den intuitiven Spracherwerb und die sprachliche Stilbildung.

Für die Jugendlichen steht der Spaß im Vorderrund

An genau diesem Punkt setzen Jugendsprachreisen an. Sie sind nach wie vor der beste Weg, um unter Muttersprachlern zu einem natürlichen und fehlerfreien Umgang mit einer fremden Sprache zu finden. Da die Aussicht auf eine Sprachreise aber nicht bei allen Jugendlichen Begeisterungsstürme auslöst – wohl weil die Befürchtung naheliegt, es könne sich dabei um eine dröge Lehrveranstaltung handeln –, konzentrieren sich einige Reiseveranstalter auf Jugendsprachreisen mit hohem Erlebnisfaktor.

Das Konzept dahinter ist ebenso einleuchtend wie vielversprechend: Jugendliche verbringen einen aufregenden Event-Urlaub unter Gleichaltrigen, gepaart mit einem professionellen Sprachunterricht. Gewohnt wird bei einheimischen Gastfamilien und die Veranstalter kümmern sich um die Komplettbetreuung sowie um ein Rahmenprogramm, das reich an Highlights ist und für alle Interessenlagen die passende Freizeitaktivität bietet.

Die Veranstalter kümmern sich um die Organisation vor Ort

Da für einen reibungslosen Ablauf langjährige Organisationsstrukturen vor Ort vonnöten sind, fokussieren sich einige Anbieter ausschließlich auf einen einzigen Kursort. Dort unterhalten sie ein eigenes Büro, stehen mit Gastfamilien in engem Kontakt, organisieren Sprachunterricht und Veranstaltungen, geben Hilfestellung bei allen Sorgen und Nöten und koordinieren die lückenlose Betreuung minderjähriger Sprachreisenteilnehmer.

Ein beliebtes Ziel für Jugendsprachreisen nach England ist beispielsweise Eastbourne, ein Seebad am Ärmelkanal, das im Sprachreisen-Tourismus seine wirtschaftlichen Chancen erkannt hat und Jahr für Jahr zahllose jugendliche Sprachschüler aus aller Welt beherbergt. Dies bietet große Vorteile, zum Beispiel gibt es dort langjährig erfahrene Gastfamilien und Sprachlehrer, vielfältige Sport- und Freizeitangebote, die sich speziell an Jugendliche richten, und die Reiseveranstalter (für Eastbourne etwa Jürgen Matthes Sprachreisen) sind vor Ort umfassend vernetzt und helfen in allen Lebenslagen. Darüber hinaus überzeugt Eastbourne zusätzlich durch sein mildes Klima, das in Verbindung mit dem warmen Golfstrom an der südlichen Küste Englands zum Baden und Wassersport einlädt, sodass garantiert Urlaubsgefühle aufkommen.

Die große Mehrheit der Teilnehmer zeigt sich rundum zufrieden

Die Philosophie von Jugendsprachreisen ist es, den Spaßfaktor in den Vordergrund zu stellen. Statt durch Auswendiglernen stellt sich hier der Lernerfolg fast wie von selbst durch die tägliche Kommunikation ein. In einer lockeren Urlaubsatmosphäre sollen Jugendliche, ähnlich wie in einem Feriencamp, Neues erleben, gemeinsam eine aufregende Zeit verbringen und dabei außerdem ihre Scheu vor der Fremdsprache verlieren. Das erweitert nicht nur die Sprachkenntnisse, sondern auch den Horizont, verhilft Jugendlichen zu mehr Weltgewandtheit und gibt ihnen wichtige Impulse für ihre soziale Entwicklung.

Tatsächlich stößt man beim Durchstöbern der unzähligen online verfügbaren Erfahrungsberichte fast ausschließlich auf positive, zuweilen gar euphorische Feedbacks von zufriedenen Teilnehmern und deren Eltern. Dass die Eltern dabei vor allem die verbesserten Sprachkenntnisse ihrer Kinder loben, während sich die Jugendlichen eher begeistert über die tolle Ferienzeit äußern, liegt wohl in der Natur der Sache …