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Nina Giesecke dekoriert das Büro – und ihre Kollegen – weihnachtlich. Foto: Dietz
Nina Giesecke dekoriert das Büro – und ihre Kollegen – weihnachtlich. Foto: Dietz
22.12.2016

Ninas Ding: Weihnachtszauber in letzter Minute

Welch ein Kuddelmuddel. Vorsichtig versuche ich, eine verknotete Lichterkette auseinander zu pfriemeln, während ich sie meinem Chef um den Hals hänge.

Mit leicht zittrigen Fingern – natürlich der weihnachtlichen Vorfreude wegen – dekoriere ich noch ein paar leuchtend rote Sterne auf sein Hemd. Steht ihm richtig gut – trotz verknotetem Lichterketten-Kabel. Aber mein Chef sieht das nicht so. Missmutig schüttelt er den Kopf, genau wie mein jüngerer Kollege. „Die hat doch einen an der Waffel“, kommentiert er meine Bemühungen, der Redaktion etwas vorweihnachtliches Flair zu verleihen. Die haben eben einfach keinen Sinn für die wundervolle Magie, die durch Lametta, Christbaumkugeln und Duftkerzen entstehen kann.

Ninas Ding: Weihnachtszauber in letzter Minute

Ich für meinen Teil bin total verzaubert und verschönere fleißig weiter die Online-Redaktion – ständig begleitet von den kritischen Blicken meiner Kollegen. Ehrlich gesagt bin ich mal wieder ziemlich spät dran, so kurz vor Heiligabend. Denn zu Hause muss ich meine Bude auch noch weihnachtstechnisch auf Vordermann bringen. Aber irgendwie stehe ich jedes Jahr vor dem selben Problem: Theoretisch hätte ich ja eine halbe Ewigkeit Zeit gehabt, die Weihnachtsdeko rechtzeitig aus dem Speicher hervorzukramen. Aber im stressigen Arbeitsalltag bei PZ-news kann man das schon mal vergessen. Zum Glück habe ich noch einen Tag Zeit, um die Lichterkette zu entknoten. Dann kann Weihnachten getrost kommen.