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PZ-Redakteurin Nina Giesecke hat ihren Namensvetter gefunden: Mithilfe des Pinguins „Nino“ drehte sie ein paar Runden auf dem Eis. © Dietz
21.11.2016

Ninas Ding bei "City on Ice": Nicht ohne meinen Pinguin

Pforzheim. Anmutig geht anders: Vorsichtig schlittere ich über die Eisbahn, die verrosteten Kufen meiner Schlittschuhe suchen sich langsam und etwas stockig einen Weg über das gefrorene Wasser. Genauso eingerostet wie meine Schlittschuhe scheinen auch meine Eislaufkünste zu sein.

Mit 14 Jahren war ich regelmäßige Besucherin der Eisdisko in der St.-Maur-Halle, konnte vorwärts und rückwärts fahren und dabei noch die tollsten Kunststücke aufführen – doch davon merke ich heute bei „City on Ice“ auf dem Pforzheimer Marktplatz nur noch wenig. Die Jugendlichen, die neben mir auf der Eisfläche ihre Stunts aufführen, werfen mir skeptische Blicke zu und fangen schon an zu kichern. Zum Glück gibt es „Nino“, der mir als Fahrhilfe dient. Bereits nach kurzer Zeit mit dem kleinen Pinguin fühle ich mich supersicher – muss wohl am Namen liegen.

Bildergalerie: Ninas Ding: Nicht ohne meinen Pinguin

Jetzt merke ich, wie sehr ich das Eislaufen vermisst habe, drehe Runde um Runde, werde immer schneller. „Jetzt bloß nicht übermütig werden“, würde wohl ein vernünftiger Erwachsener sagen. Doch anscheinend gehöre ich nicht zu dieser Art von besonnenen Menschen. Es kommt, wie es kommen muss: Nach kurzer Zeit, ein paar gewagte Pirouetten und mutige Sprünge später, liege ich flach auf der kühlen Fläche. Das Loch in der Hose war zum Glück schon vorher drin.

Jetzt habe ich nichts mehr zu verlieren, finde ich, und fordere die Kids – die inzwischen nicht mehr nur kichern, sondern lauthals lachen – zum Wettrennen heraus. Denen werde ich es zeigen. Beim anschließenden Spurt über die Eisbahn werde ich jedoch eines Besseren belehrt. Abgeschlagen erreiche ich als Letzte das Ziel, mittlerweile bedenken mich die Jugendlichen mit mitleidigen Blicken. Aber da stehe ich natürlich drüber. Denn immerhin bin ich nicht schon wieder hingefallen.