nach oben
Werbegeschenke wie einen USB-Stick können die Adressaten letztlich auch wirklich gebrauchen. Sollte es zu einem Unternehmen passen, kann ein solches Werbegeschenk also genau richtig sein. 
Werbegeschenke wie einen USB-Stick können die Adressaten letztlich auch wirklich gebrauchen. Sollte es zu einem Unternehmen passen, kann ein solches Werbegeschenk also genau richtig sein. 
02.05.2016

Nützliche Werbegeschenke - was kann man wirklich gebrauchen?

Wer sich heute für die Unternehmensgründung entscheidet, übernimmt Verantwortung. Nicht nur in der Start-Up-Phase, sondern über die gesamte Lebenszeit eines Unternehmens nimmt das Marketing eine besondere Rolle ein. Nicht ohne Grund gilt auch heute noch der Ausspruch eines Autopioniers: „Wer nicht wirbt, der stirbt!“ Werbung ist das A und O, um neue Kunden zu gewinnen und die Reichweite des eigenen Unternehmens auszubauen. Welche Bedeutung Marketing hat, lässt sich anhand von Statistiken prüfen. Laut einer Erhebung der EHI Retail Institute GmbH (Marketingmonitor Handel 2015-2018) fließen allein im Handel circa 11 Milliarden Euro ins Marketing.

Der Einzelhandel setzt hier unter anderem auf:

-      Prospektwerbung
-      POS-Marketing
-      Direktmarketing
-      TV-Werbung.

Ebenfalls eine Rolle – und zwar nicht nur im Handel – spielen nach wie vor die Werbegeschenke. Letztere sind sich auch bei Kunden/Endverbrauchern beliebt. Das Problem: Nimmt der Verbraucher das Werbegeschenk lediglich als „Give-away“ wahr, verfolgt das Unternehmen damit hingegen ein klares Ziel. Ob sich dieses in der Praxis erreichen lässt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wie erreichen Betriebe einen größtmöglichen Effekt mit Werbegeschenken? Eines steht fest: Hat man sich fürs falsche Werbegeschenk entschieden, ist dessen Reichweite – und damit der ROI – gleich NULL. In diesem Artikel soll aufgezeigt werden, was gute von eher unpassenden Werbegeschenken unterscheidet.

Mäßig sinnvolle Werbegeschenke

2015 wurden in Deutschland schätzungsweise 299.000 Unternehmen neu gegründet. Diese Angaben stammen vom IfM Bonn, welches sich eigenen Angaben zufolge auch auf das Statistische Bundesamt beruft. Als Gründer hat man ein Ziel: Ein solide wachsendes Unternehmen zu etablieren. Gründer unterlaufen – wie auch gestandenen Unternehmern – immer wieder Fehler. Einige sind in ihren Auswirkungen wenig auffällig, andere bekommt das Start-Up deutlich zu spüren.

In letztere Kategorie fallen unter anderem Werbegeschenke, bei denen man einfach übers Ziel hinausgeschossen ist. Wie sehen unpassende Werbegeschenke aus? In der Praxis ist die eher schwierig, da Give-aways zu Marketingzwecken recht individuellen Anforderungen unterliegen.

Beispiel: Als Kosmetikstudio gibt man mehrere tausend Euro für ein Probier-Pflegeset aus. Das Problem ist das fehlende Logo auf den Sets. Unpassend ist hier nicht nur das offensichtliche Versäumnis. Ein Pflegeset gehört in die Kategorie der Verbrauchsprodukte. Die Kunden des Kosmetikstudios werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit freuen. Allerdings beschäftigen sich die Kunden nur über einen kurzen Zeitraum mit dem Produkt – und dem Unternehmen.

Unbedingt vermeiden sollten Unternehmen zudem Werbegeschenke, die potenziell:

-      beleidigend
-      sexistisch
-      diskriminierend

sein können. Hier sorgt man als Unternehmer nicht nur für negative PR – Stichwort Shitstorm – sondern muss unter Umständen sogar mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Diese machen die Angelegenheit unter Umständen sehr teuer und es bedarf zudem hoher finanzieller Ressourcen, um die negative PR wieder ins Gegenteil zu verkehren.

Gute Werbegeschenke für Unternehmen

Wie hätte es das Kosmetikstudio besser machen können? Ein erster Ansatz besteht natürlich darin, Werbegeschenke, die letztlich das Ziel einer Erhöhung von Kundenkreis und Bekanntheit haben, mit einem entsprechenden Branding zu versehen. In der Regel geht es hierbei um einen Aufdruck des Firmenlogos mit oder ohne Slogan.

Der zweite Punkt betrifft die Beschäftigung mit dem Give-away bzw. Unternehmen. Damit ein Werbegeschenk eine Botschaft transportieren kann, sollte es wiederkehrend vor den Augen des „Geworbenen“ auftauchen. Verbrauchsprodukte erfüllen diesen Zweck allgemein nicht. Kleine Alltagshelfer stehen hier anders da. Nagelfeilen oder Nagelscheren wären hier passender.

Als Unternehmen sollte man aber noch auf einen dritten Aspekt achten: Das Werbegeschenk passt zum Betrieb. Zu den klassischen Beispielen gehört an dieser Stelle natürlich der USB-Stick, den man als IT-Firma „unter die Leute“ bringt.

Wer die Wahl hat...

Ohne Marketing und Werbung wird man als Unternehmen auf lange Sicht keinen Erfolg haben. An diesem Grundsatz wird heute kaum jemand ernsthaft rütteln wollen. Allerdings kommt es inzwischen darauf an, sich für die richtigen Kanäle zu entscheiden. Es reicht oft nicht mehr aus, als Start-Up eine Anzeigenserie in der erstbesten Tageszeitung zu buchen oder einfach 5.000 Kugelschreiber zu bestellen.

Mittlerweile reicht die Palette der „Werbemittel“ von der Powerbank über:

-      Tassen
-      Becher
-      USB-Sticks
-      Feuerzeuge
-      Schlüsselanhänger

bis zur Taschenlampe. Welche Schlüsse sollte man daraus ziehen? Kunden werden mit Werbegeschenken überschüttet. Es ist durchaus anzuraten, diese daher mit Bedacht auszuwählen.

Ein originelles und nützliches Werbemittel kann mehr erreichen als ein Kugelschreiber, der einfach achtlos zur Seite gelegt wird. Überlegenswert wäre es, nach Mitteln zu suchen, die Kunden direkt in ihren Alltag einbinden können – und jeden Tag nutzen. Dabei kann man durchaus auch auf Trends setzen. Nachhaltigkeit wird inzwischen groß geschrieben. Baumwolltaschen und Jutebeutel bei HACH sind beispielsweise hochwertige Tragetaschen, die genau diese Message transportieren und gleichzeitig zeigen, dass dem eigenen Unternehmen die Umwelt am Herzen liegt.

Wer die Wahl hat, hat die Qual – dies trifft auch auf die Auswahl passender Werbemittel zu. Gezielt eingesetzt erreichen sie aber in jedem Fall mehr als ein paar „Klassiker“, die man einfach unters Volk bringt. Zielgerichtete Werbung ist grundsätzlich die bessere Idee.

Tipp: Bedruckbare Werbemittel lassen sich hervorragend in Kampagnen einbinden, welche die potenzielle Zielgruppe beispielsweise über einen Code auf die Webseite des Unternehmens locken.

 

Tassen gehören zu den sehr klassischen Werbegeschenken, die fast jeder kennt. Wenn sie gut gemacht sind, können sie auch heute noch eine echte Erfolgsgeschichte schreiben!

Fazit: Werbegeschenke müssen Unternehmen klug auswählen

Einfach etwas Werbung machen – schon viele Unternehmen haben aus reinem Aktionismus heraus sehr viel Kapital verbrannt. Es kommt beim Thema Werbemittel nicht nur darauf an, dass man diese einsetzt. Vielmehr sollte man sich als Unternehmer Gedanken machen, was damit erreicht und wer angesprochen werden soll. In der Praxis zeigt sich eines – Fehler kosten Geld, bringen wenig und können letztlich sogar eine negative Wirkung haben. Es muss an dieser Stelle nicht nur um das richtige Werbemittel und dessen ansprechende Gestaltung gehen. Wer wissen will, ob dieses das Ziel erreicht, braucht entsprechende Kontrollmöglichkeiten. Letztlich ist es erforderlich, auch Details im Voraus gründlich zu planen, um letztlich Erfolge mit den eigenen Werbemitteln feiern zu können.

Bildquellen:

Abbildung 1: pixabay.com © aiiapromogifts (CC0-Lizenz)

Abbildung 2: pixabay.com © Gellinger (CC0-Lizenz)