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10.07.2019

Projekt Hausbau – darauf sollten Sie bei einer Baufinanzierung achten!

Ob Eigentumswohnung, Neubau oder Hauskauf – wer mit dem Gedanken spielt eine Immobilie zu erwerben, schafft dies in den seltensten Fällen mit aufgebauten Rücklagen. So greifen die meisten Verbraucher hierzulande auf eine Baufinanzierung zurück, um sich den Traum vom Eigenheim zu finanzieren. Immer Kreditinstitute und Banken werben mittlerweile sehr offensiv mit attraktiven Angeboten zur Baufinanzierung.

So fällt es vielen schwer den Überblick auf dem Markt zu behalten. Schließlich geht es bei einem Immobilienkredit auch um eine Investition in die eigene Zukunft. Hier sollte man sich ausreichend Zeit nehmen und den Markt der Baufinanzierungen genau unter die Lupe nehmen. Ebenso gilt es einen genauen Kostenplan aufzustellen, um den Rahmen für ein finanzielles Darlehen abzustecken. Dazu sollte im Vorfeld geklärt werden, ob es sich um einen Neubau oder einen Hauskauf mit einer anschließenden Renovierung handelt.

Umso besser Sie vorbereitet in die Verhandlungen für eine Baufinanzierung gehen, desto besser sind die Chancen auf einen günstigen Kredit, der auf die persönlichen finanziellen Mittel zugeschnitten ist. Denn schließlich wollen Banken und Kreditinstitute mit einem Baudarlehen auch Geld verdienen. So können die Angebote und anfallenden Zinsen stark voneinander variieren.
Um bei der Baufinanzierung keinen teuren Fehler zu begehen, empfiehlt es sich auf ein paar wesentliche Parameter zu achten.
Aus diesem Grund haben wir Ihnen einen Ratgeber entworfen, der Sie mit praktischen Tipps und Tricks bei einer bevorstehenden Baufinanzierung unterstützt.

Baufinanzierungsrechner kann enorm weiterhelfen

Wer nach einer günstigen Baufinanzierung sucht, sollte einen Blick ins Internet wagen. Die Plattform von nist.de hält einige praktische Informationen für einen Immobilienkredit bereit. Ebenfalls kann man einen Baufinanzierungsrechner von NIST nutzen, um die Höhe des benötigten Darlehen zu berechnen. Dabei wird eine in Frage kommende monatliche Tilgungsrate mit der Kreditlaufzeit und Darlehenssumme gekoppelt, um bei der Kostenplanung eine möglichst transparente Übersicht zu erlangen. Hier ergibt sich ein Überblick von der monatlichen finanziellen Belastung. Auf diese Weise lässt sich ein Kostenplan aufstellen.

Aktuelle Zinslage für Kreditnehmer ist günstig

Die Zinslage könnte für Kreditnehmer einer Baufinanzierung kaum besser sein. Die hohe Nachfrage für Immobilienkredite hält die Zinsen für ein Darlehen weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Umso höher das Eigenkapital und kürzer die Laufzeit einer Baufinanzierung ausfällt, desto niedriger ist auch der Zinssatz für den Kreditnehmer. Dabei hängt die Höhe des Darlehens in erster Linie von Preis der anvisierten Immobilie ab. Hier gilt es nicht zu knapp zu kalkulieren, da gerade bei einem Hauskauf und einer anschließenden Sanierung versteckte Kosten lauern können.

Bauberater als wichtige Anlaufstelle

Grundbucheintrag, Notarkosten, Grunderwerbssteuer und andere Kosten sollten von einem Bauberater möglich genau durchgerechnet werden. Auch hier können schnell ein paar tausend Euro warten, um sich am Ende auch wirklich als Eigentümer einer Immobilie nennen zu können. Auch bei der Kostendeckung gilt es mithilfe eines Bauberaters eine bessere Übersicht zu erlangen. Als Faustregel gilt, dass die monatliche Tilgung nicht mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens ausmachen sollte. Demnach sollte man die Rückfinanzierung nicht so aggressiv planen, um den finanziellen Spielraum nicht zu stark einzuschränken. Dabei sollte man während einer Baufinanzierung auch die steigenden Unterhaltskosten durch den Zinssatz einkalkulieren.