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Wer als Verbraucher noch einen Überblick über all die verschiedenen Kredit-Angebote erlangen möchte, kann auf Portale wie kredit-zeit.de zurückgreifen, wo die wichtigsten Offerten zusammengestellt wurden
Wer als Verbraucher noch einen Überblick über all die verschiedenen Kredit-Angebote erlangen möchte, kann auf Portale wie kredit-zeit.de zurückgreifen, wo die wichtigsten Offerten zusammengestellt wurden © Symbolbild: dpa
17.07.2017

Ratgeber rund um Rendite, Zinsen und Kredite

Die Gemeinsamkeit der Begriffe Rendite, Zinsen und Kredite ist wohl im Leitzins zu finden, der alle drei Merkmale wesentlich beeinflusst. Aufgrund des niedrigen Niveaus der letzten Jahre sind Anleger auch in Deutschland zu einem Umdenken gezwungen. Doch welche Punkte sind nun zu beachten, um aus allen drei Formen nach wie vor einen finanziellen Mehrwert generieren zu können?

Der Ansturm auf die Kredite

Zunächst ist der Blick hier auf die Zinsen zu lenken, die in besonders enger Verbindung zum Leitzins stehen. Dieser führte dazu, dass gerade Sparer kaum noch Zuwächse ihrer Einlagen bei der klassischen Hausbank erreichen. Auf der anderen Seite stehen jedoch die Kreditzinsen günstig, um sich große Träume mithilfe einer finanziellen Unterstützung zu finanzieren. Der klassische Ratenkredit ist auf dieser Grundlage schon für rund ein Prozent Effektivzins zu erhalten, was bis vor kurzer Zeit noch ein historisches Novum darstellte. Somit vergrößert sich die Chance für den Verbraucher erheblich, die eigenen Anschaffungen auf dieser besonderen Basis zu verwirklichen. Selbst auf spontaner Basis bietet sich mit dem Sofortkredit die Möglichkeit, auf einen finanziellen Engpass zu reagieren. Mit verantwortlich sind dafür die vielen neu gegründete Institute im World Wide Web, welche für eine zunehmende Dynamik auf dem gesamten Markt sorgten. Wer als Verbraucher noch einen Überblick über all die verschiedenen Angebote erlangen möchte, kann auf Portale wie kredit-zeit.de zurückgreifen, wo die wichtigsten Offerten zusammengestellt wurden.

Geringe Chancen mit klassischen Geldanlagen

Zinsen für eigene Einlagen stehen daher speziell heute vor eher schlechten Vorzeichen. Wer sein Geld nach wie vor über das Sparbuch bei der Hausbank angelegt hat, muss auf einen Zuwachs verzichten. Kein Institut bietet mehr als 0,5 Prozent Zinsen, was den klassischen deutschen Sparer mitunter vor arge Probleme stellt. Denn selbst die Wertzuwächse bei höheren Einlagen sind inzwischen nicht mehr ausreichend, um sie als eine nennenswerte Einkunft zum eigenen Budget zu deklarieren. Stattdessen verstärkt sich der Eindruck, dass das klassische Sparen aus der Zeit gefallen ist und nicht mehr die Gunst vergangener Tage mit sich bringt. Zumindest klassische Offerten der Banken mit niedrigem Risiko, wie sie auch in der Form des Tagesgelds zu finden sind, können kaum mehr als eine ernsthafte Alternative herangezogen werden.

Kommt sogar der Strafzins?

Hinzu kommen aktuelle Diskussionen über die neue Einführung eines Strafzinses für höhere Einlagen, die nicht als irrelevant abzustempeln sind. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass sich selbst große Banken durch die gestiegenen Kosten bald dazu gezwungen sehen, die Anleger selbst zur Kasse zu bitten. Ein triftiger Grund ist dafür nicht zuletzt die anhaltende Politik der EZB, die bisher noch kein Ende des niedrigen Leitzinses in Sicht stellt. Wahrscheinlicher als ein negativer Zinssatz ist jedoch eine Anhebung der Gebühren, die mit den einzelnen Spareinlagen in Verbindung stehen. Darin sehen viele Experten die Möglichkeit, den großen Aufschrei in der Öffentlichkeit zu verringern, den die offensichtliche langfristige Entwertung der Einlagen mit sich bringen würde.

Wo sind noch Renditen möglich?

Doch welche Alternativen stehen den Anlegern in diesen Tagen noch zur Verfügung, um einen effektiven Nutzen der eigenen Ersparnisse zu erzeugen? Tatsächlich sehen sich immer mehr Sparer dazu gezwungen, mehr Risiko mit ihren Einlagen einzugehen. Dabei rückt die Anlage in Aktien und Anleihen in den Vordergrund, die auch aus diesem Grund auf dem privaten Markt einen Boom erleben. Noch ist es aber selbst aufgrund des hohen Drucks noch nicht gelungen, die allgemeine Vorsicht der deutschen Anleger aus der Welt zu schaffen. Zu großen Teilen rührt diese noch immer aus dem Platzen der Dotcom-Blase aus der Zeit der Jahrtausendwende, bei der viele private Anleger in Deutschland ihre Aktien unter Wert verkaufen mussten. Zugleich warnen Experten davor, einen zu großen Teil der eigenen Ersparnisse in riskante Anlagen wie Aktien zu investieren. Grund dafür ist die hohe Volatilität, die auf einen kurzen zeitlichen Horizont gerechnet immer Einbußen mit sich bringen kann. Deshalb ist es noch immer wichtig, einen anderen Teil des Geldes ohne diese Form des Risikos zu investieren.

Fazit

Sowohl bei Renditen und Zinsen, als auch bei den aktuellen Kreditangeboten sind die Auswirkungen der niedrigen Leitzinsen also deutlich zu erkennen. Nun liegt es in erster Linie an der Verantwortung der Anleger, wie sie mit der neu geordneten Situation in der Welt der Finanzen umzugehen wissen. Nur die treffende Einschätzung des persönlichen Risikos und der richtige Mittelweg zwischen Sicherheit und Rendite trägt dazu bei, dass daraus unter Umständen ein Vorteil generiert wird. Nicht zu bestreiten ist dieser zumindest auf dem Kreditmarkt, der aktuell einen wahren Boom erlebt.