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24.07.2015

Starkes Rubbeln fördert fettige Haut an Stirn

Frankfurt/Main. Männer leiden eher unter fettiger Haut an der Stirn als Frauen. Männerhaut ist um etwa 20 Prozent dicker als die Haut der Frauen, erklärt Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel. «Oft fehlt ihr Feuchtigkeit, dafür hat sie viel mehr und viel aktivere Talgdrüsen, die insbesondere bei jungen Männern häufig ein Übermaß an Hautfett produzieren.» Gerade in der sogenannten T-Zone von Stirn über Nase und Kinn ist die Dichte der Talgdrüsen am größten. Hier glänzt die Haut also schnell. Angeregt wird die Fettproduktion obendrein durch zu heißes Wasser oder starkes Rubbeln.

Daher sollten Männer dem IKW zufolge die Stirnpartie mit lauwarmem Wasser behutsam reinigen. Sie wählen dafür am besten Produkte, die möglichst fettarm und nicht zu scharf sind. Auf letzteres reagiere die Haut mit der Produktion von noch mehr Fett. Ein- bis zweimal pro Woche sei ein Peeling gut.

Fettige Haut neigt zu Unreinheiten und Pickelbildung. Dagegen helfen Gesichtstonics mit Alkohol, die desinfizieren. Mittel mit Zink und Silizium regulieren die Talgbildung und tragen zu einem klareren Hautbild bei. Besser als fettige Cremes seien leichte Gele, die aber viel Feuchtigkeit enthalten. Die Pflegeprodukte sollten auch frei von Inhaltsstoffen wie etwa Kakaobutter oder Wollfett sein, die Poren verstopfen können.