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Mit dem Roman «Primavera Romana» von Tennessee Williams hat Marta Minujín ihr documenta-Kunstwerk «The Parthenon of Book
Mit dem Roman «Primavera Romana» von Tennessee Williams hat Marta Minujín ihr documenta-Kunstwerk «The Parthenon of Books» abgeschlossen. Foto: Swen Pförtner
09.09.2017

documenta-Parthenon: Künstlerin hängt letztes Buch auf

Kassel (dpa) - Vor mehreren Tausend Zuschauern hat die argentinische Künstlerin Marta Minujín ihr Kunstwerk «Parthenon der Bücher» auf der documenta in Kassel vollendet: Sie hängte am Samstag das letzte der 67 000 verbotenen Bücher an den Tempelnachbau.«Dieser Parthenon wird für immer in den Erinnerungen vieler, vieler Menschen sein», sagte die Künstlerin. Die Argentinierin wurde in Kassel wie ein Popstar empfangen. Ein Hubsteiger brachte Minujín zur Spitze des Büchertempels. Dort befestigte sie das Buch «Primavera Romana» des US-Autoren Tennessee Williams (deutscher Titel: «Der römische Frühling der Mrs. Stone»). Mit der Vollendung des Parthenons steht auch der Abbau des Kunstwerks an: Bereits am Sonntag sollen die ersten Bücher abgehangen und an Besucher verteilt werden.

Das Werk Minujíns ist eines der bekanntesten Kunstwerke der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst in Kassel. Die Schau endet am 17. September. Mehr als 160 Künstler zeigen bis dahin an 30 Standorten ihre Werke.

Mit dem Roman «Primavera Romana» von Tennessee Williams hat Marta Minujín ihr documenta-Kunstwerk «The Parthenon of Books» abgeschlossen. Foto: Swen Pförtner

Swen Pförtner