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Alles andere als ein Sieg in Carlo Ancelottis 1000. Spiel wäre eine Überraschung. Foto: Matthias Balk
Alles andere als ein Sieg in Carlo Ancelottis 1000. Spiel wäre eine Überraschung. Foto: Matthias Balk
25.02.2017

Bayern-Trainer Ancelotti vor 1000. Pflichtspiel

Berlin (dpa) - Zahlen und Fakten zum 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga:NORD-SÜD-KLASSIKER: FC Bayern München gegen Hamburger SV - dieses ewige Duell gibt es in der Bundesliga schon seit 1966. Und die Bilanz spricht eine klare Sprache: Der Rekordmeister holte bisher 62 Siege, die Hanseaten lediglich 22 (bei 19 Remis). Die Bayern konnten ihre letzten sieben Heimspiele gegen den HSV bei einer Torbilanz von 37:3 gewinnen. Nach vierwöchiger Pause wegen einer Muskelverletzung steht Bayerns Offensivstar Franck Ribéry vor seinem Comeback. Beim HSV ist René Adler bereit für sein 250. Bundesligaspiel. Der bis dato letzte Sieg der Hamburger in München ist fast zehn Jahre her: Am 28. April 2007 gewann der HSV mit 2:1.

1000 FÜR ANCELOTTI: Vor einer Woche zeigte Carlo Ancelotti noch den Mittelfinger, in seinem 1000. Pflichtspiel als Trainer will der 57 Jahre alte Italiener ganz brav über einen Heimsieg jubeln. Das durchaus seltene Jubiläum begeht der Coach des FC Bayern München am Samstag im Duell mit Bundesliga-Dino Hamburger SV. Alles andere als der 591. Sieg für Ancelotti und den Tabellenführer wäre eine Überraschung. Ancelotti begann seine Karriere als Trainer 1995 in Reggiana. Danach war er bei europäischen Top-Clubs wie Juventus Turin, dem AC Mailand, dem FC Chelsea, Paris St. Germain, Real Madrid und jetzt bei den Bayern unter Vertrag.

TOPSPIEL: Sechster gegen Fünfter - eine Woche nach dem dramatischen 1:1 gegen die Bayern empfängt Hertha BSC die Frankfurter Eintracht zum Spitzenduell. Die Mannschaft von Trainer Pal Dardai will trotz des schwachen Starts ins Jahr mit nur einem Sieg in fünf Spielen beweisen, ein Europapokal-Anwärter zu sein. «Es wird Zeit, dass wir unsere Punkte zu Hause holen», forderte der Ungar. Hertha hat 34 Punkte gesammelt, die um einen Zähler besseren Frankfurter könnten mit einem Sieg auf einen Champions-League-Platz klettern.

DORTMUNDER DUTZEND: Borussia Dortmund freut sich auf das Auswärtsspiel beim Lieblingsgegner: Gegen den SC Freiburg soll der zwölfte Sieg in Serie her - das wäre Vereinsrekord in der Bilanz gegen einen Kontrahenten. Im Erfolgsfall könnte BVB-Coach Thomas Tuchel zugleich seinen 100. Bundesliga-Sieg feiern. Aber Achtung: Die Breisgauer verloren nur zwei der vergangenen neun Partien und verbuchten seit Anfang Dezember nur einen Punkt weniger als der Revierclub. Der BVB ist Dritter (37 Punkte), Freiburg Neunter (30).

SECHS-PUNKTE-SPIEL: Schlusslicht Darmstadt 98 kann nur mit einem Sieg gegen den FC Augsburg wieder ein bisschen Hoffnung im Abstiegskampf schöpfen. Aber auch für die Schwaben geht es um viel. «Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel», sagte FCA-Profi Konstantinos Stafylidis. Im Fokus steht in Darmstadt auch das Duell der Altintops: Nach seiner überraschenden Rückkehr Ende Januar aus der Türkei in die Bundesliga trifft Hamit mit den «Lilien» auf seinen für Augsburg stürmenden Zwillingsbruder Halil.