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Geht im Gelben Trikot ins Mannschaftszeitfahren der 2. Etappe: Mike Teunissen. Foto: Thibault Camus/AP
Geht im Gelben Trikot ins Mannschaftszeitfahren der 2. Etappe: Mike Teunissen. Foto: Thibault Camus/AP
07.07.2019

Das bringt die 2. Etappe der Tour der France

Brüssel (dpa) - Die ersten 194,5 Kilometer sind absolviert, das erste Gelbe Trikot an Überraschungssieger Mike Teunissen ist übergeben. Doch an diesem Sonntag (14.30 Uhr/One und Eurosport) geht es bei der zweiten Etappe schon um wertvolle Zeit für das Gesamtklassement.Auf dem Programm steht das 27,6 Kilometer lange Mannschaftszeitfahren mit Start und Ziel in Brüssel. Erste Kandidaten auf den Gesamtsieg dürften hier schon wichtige Sekunden verlieren.

DIE ETAPPE:

Start am Königspalast, Ziel beim Brüsseler Atomium: Was klingt, wie eine übliche Touristentour durch die Europa-Hauptstadt, wird für 22 Radsport-Teams an diesem Sonntag zu einem Kampf um jede Sekunde. Das Teamzeitfahren mit eher flachem Profil ist die erste Prüfung für alle Profis, die einen Sieg in der Gesamtwertung anpeilen. Der Kurs führt aber auch durch den Vorort Woluwe-Saint-Pierre, wo es zu Ehren des fünfmaligen belgischen Tourgewinners den Eddy-Merckx-Platz gibt.

DIE TOP-ANWÄRTER:

Team Ineos mit Titelverteidiger Geraint Thomas, Herausforderer Egan Bernal und den ebenfalls starken Zeitfahrern Michal Kwiatkowski und Jonathan Castroviejo ist der Favorit auf den Sieg. Vor einem Jahr entschieden bei einem etwas längeren Zeitfahren der Mannschaften in Cholet nur ein paar Sekunden über den Sieg und die Podestplätze. Davon ist auch diesmal auszugehen. Das niederländische Team Jumbo-Visma um Spezialist Tony Martin und Gelb-Träger Teunissen zählt ebenso zu den Anwärtern wie Team CCC mit dem Deutschen Simon Geschke. Teunissen ist der erste niederländische Gelb-Träger seit 30 Jahren.

ERSTER FAVORITENTEST:

Ein kleines Polster sichern oder schon hinterherfahren: Für die Favoriten geht es am Sonntag schon um eine gute Ausgangsposition vor den Teilstücken in Richtung Vogesen. Das Ineos-Team will gleich erste Sekunden zwischen sich und die Konkurrenz legen, andere Teams wollen vor der besonderen Prüfung in Brüssel möglichst den Schaden begrenzen.