nach oben
Am Ende wurde es noch mal eng: Berlin mit Marcel Noebels (l) setzte sich nach 3:0-Führung mit 5:4 gegen Ingolstadt mit P
Am Ende wurde es noch mal eng: Berlin mit Marcel Noebels (l) setzte sich nach 3:0-Führung mit 5:4 gegen Ingolstadt mit Patrick Köppchen durch. Foto: Monika Skolimowska
24.02.2017

Eisbären sichern sich Playoff-Ticket

München (dpa) - Die Eisbären Berlin haben sich am vorletzten Hauptrunden-Spieltag die Teilnahme an den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga gesichert. Der Rekordmeister setzte sich dank eines späten Treffers des lange verletzten Nationalstürmer Marcel Noebels mit 5:4 (3:2, 0:1, 2:1) gegen Ingolstadt durch.Damit kann die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp am Sonntag nicht mehr aus den ersten Zehn verdrängt werden. Die Berliner führten gegen den ERC schon mit 3:0, ehe es bis zum Schluss spannend wurde.

Bremerhaven und Straubing sind so gut wie sicher in der ersten Playoff-Runde dabei. Die Düsseldorfer EG hat trotz des 2:1 (0:0, 2:0, 0:1) gegen die Krefeld Pinguine am letzten Vorrunden-Spieltag nur noch theoretische Chancen vorbeizuziehen. Straubing sicherte sich beim 1:2 (0:0, 0:1, 1:0) gegen Schwenningen nach Penaltyschießen einen Punkt. Bei drei Zählern Vorsprung vor Düsseldorf haben die Niederbayern das um elf Treffer bessere Torverhältnis. Am Sonntag müssen die Niederbayern nach Mannheim, die DEG bekommt es mit Augsburg zu tun.

Neuling Bremerhaven liegt trotz des 4:6 (2:3, 1:1, 1:2) bei den Nürnberg Ice Tigers ebenfalls drei Punkte vor Düsseldorf und hat gar das um 18 Treffer bessere Torverhältnis. In den Vor-Playoffs spielen die Teams der Ränge sieben bis zehn die letzten beiden Viertelfinalisten aus.

Tabellenführer Adler Mannheim hat nach dem 4:1 (1:0, 2:0, 1:1 in Augsburg bereits das Ticket für die Champions Hockey League sicher. Ein Platz unter den besten beiden Hauptrunden-Teams ist den Adlern nicht mehr zu nehmen. Meister EHC München behauptete sich klar gegen die Kölner Haie mit 5:2 (1:1, 2:1, 2:0) und kann ebenfalls für den internationalen Wettbewerb planen. Im Topduell war Kapitän Michael Wolf zweimal für die Münchner erfolgreich.