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DBB-Kapitän Robin Benzing unterschrieb für drei Jahre in Würzburg. Foto: Lefteris Pitarakis
DBB-Kapitän Robin Benzing unterschrieb für drei Jahre in Würzburg. Foto: Lefteris Pitarakis
15.09.2017

Würzburger Basketballer mit Transfercoup: Benzing kommt

Würzburg (dpa) - Dem Basketball-Bundesligisten s.Oliver Würzburg ist mit der Verpflichtung von Robin Benzing ein echter Transfercoup gelungen. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft bindet sich für drei Jahre an die Unterfranken, wie der Verein mitteilte.Der 28 Jahre alte Flügelspieler lief zuletzt für CAI Saragossa in Spanien auf und war vorher lange in der Bundesliga in Ulm und beim FC Bayern München aktiv. Zuletzt führte Benzing das DBB-Team bei der Europameisterschaft als Kapitän an und erreichte mit der Mannschaft um Topstar Dennis Schröder die Runde der letzten Acht.

«Wir und unsere Fans können sehr stolz auf die Verpflichtung des Kapitäns der Nationalmannschaft sein. Er wird uns auf den Flügelpositionen noch mehr Qualität, Variabilität und Scoring geben», äußerte Trainer Dirk Bauermann euphorisch in einer Vereinsmitteilung.

Der ehemalige Bundestrainer wird bereits zum dritten Mal mit Benzing zusammenarbeiten. «Ich habe Robin auch deshalb im Alter von 20 Jahren zum ersten Mal in die Nationalmannschaft geholt, weil er durch und durch ein Gewinner ist, der ein Spiel auch mal alleine entscheiden kann. Es erübrigt sich zu sagen, dass er auch menschlich ganz hervorragend zu uns passt», sagte Bauermann.

Würzburgs Geschäftsführer Gunars Balodis nannte die Verpflichtung «nur konsequent» angesichts der hochgesteckten Ziele der Unterfranken. «Alle in unserem Club arbeiten an dem Ziel, uns in den kommenden Jahren dauerhaft in der deutschen Spitze zu etablieren.»

Während der Europameisterschaft wurde Benzing auch zum ersten Mal Vater. Das anstehende Wochenende werde er daher noch mit seiner jungen Familie verbringen, wie sein neuer Verein wissen ließ. Benzing soll Anfang der kommenden Woche in Würzburg die Arbeit aufnehmen.

DBB-Kapitän Robin Benzing unterschrieb für drei Jahre in Würzburg. Foto: Lefteris Pitarakis

Lefteris Pitarakis