Benins Spieler feiern den Einzug ins Viertelfinale des Afrika-Cups. Foto: Oliver Weiken
Benins Spieler feiern den Einzug ins Viertelfinale des Afrika-Cups.  Foto: Oliver Weiken 

Benin überraschend im Viertelfinale des Afrika-Cups

Benin trifft im Viertelfinale nun auf Senegal, das durch ein 1:0 (1:0) gegen Uganda in die nächste Runde einzog. Sadio Mané, Stürmer beim Champions-League-Sieger FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp, hatte den Favoriten in der 15. Minute in Front gebracht. In der zweiten Halbzeit verschoss er aber einen Elfmeter.

Für Benin, die Mannschaft des französischen Auswahltrainers Michel Dussuyer, war es neun Jahre nach der letzten Teilnahme am prestigeträchtigen Turnier der erste Sieg beim Afrika-Cup überhaupt.

Im Al Salam Stadion von Kairo hatte Moise Adilehou (54. Minute), dessen Teamkollege Khaled Adenon in der 95. Minute die Rote Karte sah, nach Vorarbeit von Arminia Bielefelds Neuzugang Cebio Soukou Benin in Führung gebracht. Nach dem Ausgleich durch den Marokkaner Youssef En-Nesyri (76.) ging es in die Verlängerung.

Weil Ajax-Star Hakim Ziyech in der sechsten Minute der Nachspielzeit einen Foulelfmeter für Marokko vergab, fiel die Entscheidung im Elfmeterschießen. Und da zeigte der Favorit Nerven. Benin gelang die faustdicke Überraschung.

Dabei waren die Nordafrikaner nach drei Erfolgen in drei Spielen als Sieger der Gruppe D ins Achtelfinale eingezogen. Benin war nach drei Remis lediglich als einer der vier besten Gruppen-Dritten in die erste K.o.-Runde gekommen.