Assistenztrainer Marcus Sorg gibt während des öffentlichen Trainings der Nationalmannschaft Anweisungen. Foto: Federico
Assistenztrainer Marcus Sorg gibt während des öffentlichen Trainings der Nationalmannschaft Anweisungen. Foto: Federico Gambarini

Sorg startet letzte Vorbereitungsphase für Weißrussland

Nach der öffentlichen Trainingseinheit vor 20.500 Zuschauern am Mittwochabend in Aachen wird Joachim Löws Assistent Marcus Sorg den Feinschliff für die Partie am Samstag (20.45 Uhr) in Borissow wieder ohne Publikum im Trainingslager in Venlo abschließen.

Für Sorg ist entscheidend, dass die Spieler in Weißrussland in der bestmöglichen Verfassung sind und eine optimale Leistung abrufen. «Dass die Spieler jetzt schon alle spritzig sind und vor Spielfreude explodieren, kann man nicht erwarten», sagte er in Aachen.

Das 40-minütige interne Trainingsspiel lieferte ihm und dem abwesenden Bundestrainer Löw wertvolle Erkenntnisse. Besonders spielfreudig präsentierte sich am Tivoli der Dortmunder Marco Reus, der sein Team als zweifacher Torschütze zum 2:1-Erfolg führte. «Marco ist ein Spieler, wo man automatisch den Unterschied sieht, wenn er gesund ist und spielfreudig ist mit seiner Leichtigkeit», lobte Sorg.

Reus untermauert seine Ansprüche auf einen Einsatz in Borissow mit guten Trainingsleistungen. Der 30-Jährige will zum Saisonabschluss seinen Anteil dazu beitragen, dass die deutsche Mannschaft nach dem 3:2 gegen die Niederlande zum Start in die EM-Qualifikation die nächsten drei Punkte einfährt. «Ein Sieg ist Pflicht», sagte der BVB-Profi zur Aufgabe gegen die mit zwei Niederlagen gestarteten Weißrussen. «Wenn wir das erreichen, ist es gut», sagte Reus.

Der Kampf um die elf Startplätze tritt nun in die entscheidende Phase. «Es ist ein Leistungsprinzip, die Besten spielen», sagte Reus zum Konkurrenzkampf: «Jeder Einzelne muss sich im Training zeigen.» Am Freitag fliegt die deutsche Mannschaft nach dem Abschlusstraining, das noch in Venlo absolviert wird, von Düsseldorf nach Minsk.