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Breit macht sich Wasserball-Torhüter Georg Uhlig vom 1. BSC Pforzheim bei einem Angriff des Gegners.  PZ-Archiv/J. Keller
Breit macht sich Wasserball-Torhüter Georg Uhlig vom 1. BSC Pforzheim bei einem Angriff des Gegners. PZ-Archiv/J. Keller
02.05.2016

1. BSC Pforzheim: Dem ersten Heimsieg 2016 folgt gleich ein Auswärtserfolg

Endlich klappt es auch in fremdem Gewässer: nach dem ersten Heimsieg für die Wasserballer des 1. BSC Pforzheim im Jahr 2016 vor einer Woche gegen Ludwigshafen hat das Team nun auch das erste Auswärtsspiel in der 2. Liga gewonnen. Beim Tabellennachbarn VfB Friedberg siegte die Mannschaft von Spielertrainer Kevin Schneider mit 9:6 (2:4, 2:1, 4:0, 1:1).

Die Pforzheimer taten sich schwer im ersten Viertel. Spielerisch klappte schon vieles, das Glück im Abschluss suchten die Gäste vergeblich. „Im ersten Viertel haben wir mit den Abschlüssen gehadert, ansonsten sind wir eigentlich gut ins Spiel gekommen“, so Kevin Schneider nach Schlusspfiff.

Das besserte sich ab dem zweiten Spielabschnitt, die Pforzheimer spielten nun defensiv deutlich besser und konnten den Gastgeber so in Schach halten. „Mit dem zweiten Viertel haben wir uns in der Verteidigung besser geordnet und dementsprechend nur noch zwei Tore kassiert, während wir vorne unsere Chancen konsequenter nutzten“, lobte Pforzheims Torhüter Georg Uhlig seine Vorderleute.

Entscheidung nach der Pause

Die Entscheidung fiel im Viertel nach der Halbzeitpause, das die Goldstädter mit 4:0 für sich entschieden und somit die Weichen auf den zweiten Sieg in Folge stellten. Zudem gelang der Schneider-Sieben erstmals eine akzeptable Überzahlquote, von fünf Situationen wurden drei in Tore umgemünzt. „Daran, wie die Tore verteilt sind, sieht man auch wieder die tolle Teamleistung“, freute sich Schneider über die Leistung seiner Mannschaft. Gleich sieben Schützen teilten sich die neun Treffer in Hessen.

Durch den zweiten Erfolg in Serie konnte der BSC in der Tabelle auch an den Friedbergern auf Platz sieben vorbeiziehen. Die Differenz zum Tabellenletzten aus Darmstadt beträgt weiter zwei Zähler. In knapp zwei Wochen folgt dann der Showdown in Ludwigsburg, wo man sich gerne für die Pokalpleite im März revanchieren möchte.

1. BSC Pforzheim: Uhlig – Bohnenberger 1, Pilasch, Müller, Höckele 1, M. Schneider 1, K. Schneider 2, Busmann, Wottschel 1, Völkle, Sachs 2, Harnos 1, Marin