nach oben
An das Fritz-Erler-Bad müssen sich Trainer Kevin Schneider (vorne links) und seine Wasserballer noch gewöhnen.  J. Keller
An das Fritz-Erler-Bad müssen sich Trainer Kevin Schneider (vorne links) und seine Wasserballer noch gewöhnen. J. Keller
23.11.2015

1. BSC Pforzheim verliert beim ersten Auftritt im Fritz-Erler-Bad mit 10:16

Die Wasserballmannschaft des 1. BSC Pforzheim hat sich im ersten Spiel der neuen Saison in der neuen Heimstätte wacker geschlagen. Gegen den Bundesliga-Absteiger SGW Leimen/Mannheim verlor das Team um den neuen Trainer Kevin Schneider aufgrund eines schwachen zweiten Viertels aber mit 10:16 (3:4, 0:6, 5:4, 2:2).

Die Pforzheimer, die zum ersten Mal ein Zweitligaspiel in der Fritz-Erler-Schwimmhalle austragen mussten, begannen sichtlich nervös. Man merkte dem Gastgeber an, dass die neue Situation auch mit dem engeren Becken noch nicht bei allen Spielern angekommen ist. Das erste Viertel gestaltete sich noch ausgeglichen, die Gästemannschaft hatte ebenfalls noch Schwierigkeiten, ihr Spiel aufzuziehen.

Im zweiten Spielabschnitt kippte die Partie dann viel zu schnell in Richtung des Erstligaabsteigers. „Das zweite Viertel war schwach gespielt. Wir strahlten absolut keine Torgefahr aus und jeder Fehler in der Offensive wurde vom Gegner gnadenlos ausgenutzt“, so Trainer Schneider. Dementsprechend schnell wurde klar, dass gegen dieses eingespielte Team nach einem Sieben-Tore-Rückstand zur Halbzeit nur noch wenig zu holen ist. Pforzheims Torhüter Georg Uhlig sah das ähnlich: „Die Mannheimer Verteidigung war einfach strukturiert und sehr aufmerksam, da haben wir uns in der Offensive merklich schwergetan.“

In der zweiten Halbzeit lief es dann besser für die Goldstädter. Die zahlreichen Zuschauer, die den Weg auch in das „kuschelige“ Fritz-Erler-Bad fanden, sahen eine ausgeglichenere Partie. Das dritte Viertel konnten die Hausherren mit einem Tor mehr für sich entscheiden, unentschieden endete der letzte Spielabschnitt. Letztlich konnte Schneiders Mannschaft den großen Rückstand aber nicht mehr aufholen.

Für das Heimspiel gegen München (Sonntag, 15.30 Uhr) rechnet sich der Coach dann mehr aus: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen und mit den Erkenntnissen aus diesem Spiel werden wir uns steigern und München schlagen.“ Für die Pforzheimer trafen der neue Kapitän Stefan Bohnenberger und Marcel Schneider je dreimal, Pforzheims Top-Scorer der letzten Saison Pascal Sachs doppelt sowie Jon Busmann und Alexander Wottschel.

1. BSC Pforzheim: Uhlig – Bohnenberger, Pilasch, Müller, Höckele, M. Schneider, K. Schneider, Busmann, Wottschel, Völkle, Sachs, Harnos, Marin.