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Kein Durchkommen gab es für Kevin Schneider und seine Mitspieler in Frankfurt. Foto:  PZ-Archiv/J. Keller
Kein Durchkommen gab es für Kevin Schneider und seine Mitspieler in Frankfurt. Foto:  PZ-Archiv/J. Keller
08.02.2016

1. BSC Pforzheim-Angreifern klebt Pech an Fingern

Pforzheim. Nach dem ungefährdeten Sieg im süddeutschen Pokal sprach beim Wasserball-Zweitligisten 1. BSC Pforzheim viel für eine Formsteigerung, doch mit einer katastrophalen Chancenauswertung – kein einziger Treffer in den ersten drei Spielvierteln – hat das Team in der Liga bei der 3:5 (0:0, 0:2, 0:3, 3:0)-Niederlage beim EFSC Frankfurt einen Rückschlag erlitten.

Das Ergebnis sagt viel über den kuriosen Spielverlauf aus. Sage und schreibe elf Minuten dauerte es, bis überhaupt der erste Treffer fiel. Erst sieben Minuten vor dem Abpfiff konnten die Gäste durch Tomislav Kacunic, der studienbedingt erstmals wieder im Team stand, den ersten Treffer bejubeln.

BSC-Trainer Kevin Schneider tat sich schwer, Worte zu finden: „Die Chancen waren da, sogar genügend. Nur hatten wir wohl alle das Pech an den Fingern kleben.“

Ärgerliche Niederlagen

Einmal mehr tat sich das Team, das in der Liga die fünfte Auswärtsniederlage in Folge kassierte, vor Gegners Tor schwer. Dass dabei ausgerechnet Spiele gegen Mannschaften auf Augenhöhe (Ludwigshafen, Frankfurt und Darmstadt) verloren gingen, ärgert den 25-Jährigen besonders: „Das war jetzt das dritte Spiel in der Liga, das man nicht verlieren muss.“

Hoffnung machte die Abwehrarbeit der Badener. Nur fünf Gegentore gab es, zwei Spielabschnitte sogar ohne Gegentreffer. „Fünf Tore kann man kassieren, das ist ja wirklich sehr wenig. Dieses Mal war ganz klar die Offensive das Hauptproblem“, so der BSC-Trainer weiter. Im letzten Viertel bewiesen die Goldstädter zwar zum wiederholten Mal in der Saison Moral. Jetzt müssen sich die Pforzheimer wieder auf ihre Heimstärke besinnen. Die erste Chance haben sie am 27. Februar – dann empfängt der Tabellenvorletzte das aktuelle Schlusslicht Ludwigsburg.

1. BSC Pforzheim: Uhlig – Bohnenberger, Pilasch, Kacunic 1, M. Schneider 1, K. Schneider 1, Busmann, Wottschel, Völkle, Sachs, Harnos, Marin