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Den neu geschaffenen Krombacher Kreispokal hat der 1. CfR Pforzheim II gegen den FV Bad Wildbad in der Verlängerung mit 2:1 gewonnen. © Jürgen Keller
07.06.2012

1. CfR Pforzheim II gewinnt neuen Kreispokal gegen FV Bad Wildbad

Bad Wildbad. Mit einem versöhnlichen Abschluss durch einen 2:1-Erfolg nach Verlängerung im Kreispokalfinale des Fußballkreises Pforzheim gegen FV Bad Wildbad um dem erstmals ausgespielten Krombacher Cup setzte der 1. CfR Pforzheim II den Schlusspunkt hinter eine verkorkste Saison. Die Treffer erzielten für Pforzheim Samet Tuzluca (43. Minute) nach einem direkt verwandelten Freistoß und Görkem Günasan (100. Minute) nach einem Abwehrfehler, bei einem Gegentreffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich von Waldemar Schmidt (70. Minute).

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Vor keine schwere Aufgabe gestellt war das Schiedsrichtergespann aus Eppingen. Das faire Spiel des Pforzheimer Kreisligisten gegen den Dritten der Kreisklasse A2 war mit jeweils einer gelben Karte auf jeder Seite auch hier ausgeglichen. Über die Gesamtspielzeit gesehen hatten die Pforzheimer leichte Spielvorteile, aber die Wildbader versteckten sich keineswegs.

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In der ersten Halbzeit der regulären Spielzeit hatte Patrick Kleinheinz die Chance zur Führung auf dem Fuß, doch der elegante Heber von Patrick Kleinheinz über CfR-Keeper Houssam Nezhari hinweg landete nicht im Netz, sondern am Gebälk des Pforzheimer Gehäuses. Das Visier besser eingestellt hatte dagegen in der 43. Spielminute Samet Tuzluca, der mit einen direkt verwandelten Freistoß die Pforzheimer Führung kurz vor dem Pausenpfiff erzielte.

Die sich nicht versteckenden Schützlinge von Wildbads Coach Fabrice Kastner drängten in der zweiten Spielzeit auf den Ausgleich. Der gelang in der 70. Spielminute durch Waldemar Schmidt war deshalb auch nicht unverdient.

Die Schlussminuten verliefen noch einmal turbulent. In der 87. Spielminute verfehlte in aussichtsreicher Position der stramme Schuss von CfR-Stürmer Lukas Buck um Haaresbreite das gegnerische Gehäuse. Nicht viel besser erging es beim Gegenzug Ismail Ugur. Auch hier fehlten nur Zentimeter zur Entscheidung.

Die Motivation von Bruno Martins, der das zweite Team des CfR verstärkte, in der Verlängerung nochmals 30 Minuten Gas zu geben, bevor es dann in den Urlaub geht, war bei den Mitspielern offensichtlich gut angekommen. Der CfR spielte in der ersten Halbzeit der Verlängerung druckvoller und hatte das Spielgeschehen wieder in den Griff bekommen. In der 99. Spielminute schaltete CfR-Stürmer Görkem Günasan nach einem Wildbader Abwehrfehler im Strafraum am schnellsten und setzte aus knapp 13 Metern den Ball zur Entscheidung in die Maschen. Nur eine Spielminute später hatte Günasan die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch sein Knaller traf nur die Latte.

Wildbad setzte die letzten 10 Spielminuten nochmals alles auf eine Karte, doch der Ausgleich und der Pokaltriumph waren dem erstmaligen Finalisten um den Kreispokal vergönnt. Mit einem Trostpflaster von 250 Euro und 80 Litern Freibier wurden die Kurstädter, die sich wie der CfR für den badischen Verbandspokal qualifiziert haben, vom Kreispokalsponsor und Namensgeber des Kreispokals belohnt. Aus den Händen von Pokalspielleiter Ralf Schlafer und Werner Burkhardt, dem Krombacher Verkaufsleiter von Baden-Württemberg, erhielt der CfR-Kapitän nicht nur den neu geschaffenen Krombacher Kreispokal, sondern neben 500 Euro Siegprämie auch noch 100 Liter Freibier.

Vor dem Finale verabschiedete der FVW-Vorsitzende Franz Gießler die Wildbader Spieler Branko Keschin, der zukünftig für die Spvgg Feldrennach die Kickstiefel schnürt, sowie Tim Reule, der sich dem Oberliga-Aufsteiger TSV Grunbach anschließt. Großes Lob zollte Kreisvorsitzender Gerhard Schwörer dem FVW, der das Finale gut organisiert hatte. Jürgen Keller

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